Ich scheine da ja ein richtiges Glückspilzerl zu sein mit meinen check-in-Erlebnissen und mit der Flugdurchführung zwischen TFS und D im allgemeinen.
Obwohl ich aus meiner Unfähigkeit heraus, dumm wartend herumzuhängen, immer erst 40-30 min vor Abflug am check-in bin. Gibt zwar ab und zu einen flapsigen Spruch, aber mitgenommen wurde ich noch immer...
Ich hatte bisher auch immer Glück mit stand-by, wahrscheinlich kennen mich die Damen von den Chartergesellschaften schon so gut aufgrund meines immer bahnbrechenden Charmes, freundliche Worte, ab und an schlender' ich auch einfach nur so mal durch, wenn ich grade jemanden abhole oder abgegeben habe - und außerdem hilft ja mein Behindertenausweis (nicht wegen cerebraler Störungen - ich muß doch sehr bitten!) ungemein, immer auf die "1" der Warteliste zu kommen. Bin sogar schon mal auf dem tech-seat einer LTU-Maschine geflogen, weil der Vogel wirklich proppenvoll war.
Und im Juli hab' ich auf einem Condor-Flug ex MUC sogar 80 kg ohne eine einzige Kopeke Übergepäck mitgekriegt - bei der Condor, dem eigentlichen Erfinder der Pingeligkeit in Sachen Übergepäck. Also, ich kann derzeit nicht klagen...
ja und genau, wegen der sicherheitsvorschriften war das auch noch alles unter sehr haesslichen umstaenden:
mein freund fing an auszurasten, als sie ihn halt nicht mitgenommen hatten und die konnten nicht mal richtig englisch und hat mich hinter die sicherheitssperre gerufen.
ich hab aber einen kleinen hund und trage immer pfefferspray gegen kampfhunde bei mir.......
ausserdem hab ich damals nie meinen personalausweis bei mir gehabt, damit er nihct verloren geht, in spanien ist das aber pflicht.....
kannst dir wahrscheinlich vorstellen, wie das ausging, als ich durch die sperre wollte, meinem tobenden freund zuhilfe zu eilen. ich musste einen bekannten anrufen, der dann in militaeruniform ankam, sagte, ich waere seine novia und mich so "ausloeste" (nachher holte der polizist ihn, er muesse ihm mal was unter vier augen sagen, naemlich, dass ich was mit dem deutschen habe). es war also wirklich insgesamt eine sehr geloeste stimmung an diesem morgen. :roll:
Ach san miguel viellleicht liegt es ja auch an deinem Charm aber die Condor bei der hat ich auch nie Probleme, eigentlich bei keiner Fluggesellechaft ;-)
Zum Thema Condor: da gibt es seit zwei Monaten die Travelcard, kostet 35 € pro Jahr.
Man hat Sitzplatzreservierung, 30 Kg Freigepäck, und ein Hund kostenlos, ist für mich eine grosse Sache da ich oft zwischen München und TFS pendle. Die Karte gilt auch für 29€ Flüge. ich kann vorab alles übers Netz buchen und es gab bis jetzt keine Probleme. :-)
Die Guardia Civil hat einen Mann festgenommen, der gestern auf einem Flug von den Kanarischen Inseln nach Madrid in das Cockpit des Flugzeugs eindringen wollte. Der Pilot kehrte deshalb mit der Spanair-Maschine und 140 Passagieren an Bord nach Gran Canaria zurück. Der Mann habe sich 35 Minuten nach dem Start erhoben und versucht, ins Cockpit zu gelangen. Er sagte, er wolle nur den Piloten begrüßen. Dann ist der Mann wieder auf seinen Platz zurückgekehrt. Nach der Landung in Gran Canaria wurde er festgenommen.
Könnt ihr die Verhaftung des Passagiers nachvollziehen? Denkt ihr auch, dass das "Flugzeug- Führerhaus" für Zivilisten tabu sein sollte, oder haltet ihr die Reaktion des Piloten für übertrieben? Wie ist das bei euch? Hattet ihr das Glück, schon mal bis ins Cockpit zu gelangen und dem Piloten die Hände zu schütteln?[addsig]
Eigentlich ist es mir egal wer hinterm Knüppel sitzt, aber wenn ich zB mit FlyNiki nach TF fliege und es sitzt zB Niki Lauda hinterm Steuer würde ich mich schon freuen ihm mal die Hand zu schütteln. Aber normalerweise kommt der Pilot so und so mal raus aus seinem Cockpit um mal zur Toilette zu gehen udg. ;-)[addsig]
Meines Erachtens ist die Pilotenkanzel für die Passagiere tabu. Und wenn jemand versucht dort einzudringen ist dies ja nicht ganz unverdächtig. Es muss sich ja nicht gleich um einen Terroristen handeln, ein normaler Irrer :-) kann dort ebenso ein Chaos veranstalten. Der Pilot hat letztendlich die Verantwortung. Hätte er anders gehandelt und derjenige hätte über dem Meer in der Kanzel randaliert, hätte man ihm Vorwürfe gemacht nicht bereits bei den ersten Anzeichen pflichtbewusst gehandelt zu haben.
Sehe ich auch so wie Günther.
Wenn jemand wirklich mal einen Blick ins Cockpit machen muss/will,
dann hat das meist immer noch mit höflichem Fragen bei der Flugbegleitung geklappt.[addsig]
Ich glaub, heute helfen sogar die höflichsten Fragen nicht mehr, weil aus international standardisierten Versicherungsbedingungen die Tür einfach zu bleibt. Ausnahmen mag's vielleicht im Einzelfall an Bord geben, wenn man den Piloten persönlich kennt.
Ich find's ganz gut, daß die früheren Cockpit-Besichtigungs-Prozessionen mit den kleinen Kindern nunmehr weggefallen sind.