Puerto de la Cruz, 24. Juni 2009 10:35h vor dem Einkaufszentrum Martiánez.
Sie sind wieder unterwegs. Sie bewerben angeblich ein Hotel, in dem sie vermutlich nur für einen Tag eingemietet sind. Sie lauern auf Beute. Sie wollen
Time Sharing Abonnements verkaufen. Das Beuteschema ist immer gleich:
- Ältere Paare
- Nicht-Einheimische
- Ohne Einkaufstüten
- Kleidung, die auf etwas Vermögen schließen lässt
Die Masche ist auch immer gleich:
- Zwei Personen sind aktiv, wovon einer den Boss spielt; nennen wir sie Jerome und Christian; Christian ist der Boss.
- Ansprechen der Passanten, Sie haben gewonnen (!)
- Die Frau gewinnt immer den Tageshöchstpreis
- Der Mann gewinnt immer eine "Flasche Champagner"
- Das Paar erhält einen Gutschein für eine Freifahrt zum beworbenen Objekt und zurück.
- Im beworbenen Objekt wird man für ein Timesharing-Vertrag mit etwa 6.500 Euro Jahreskosten beschwatzt
- Den Gewinn gibt es letztlich nur als angebliche Urlaubswoche im beworbenen Objekt, die angegebene Auswahl 500 Euro Einkaufsgutschein oder Sony Videokamera existiert nur virtuell
- Der Mann erhält den Sekt nicht, der in Wirklichkeit nur ein schäbiger Piccolo ist, weil die Frau ja den Hauptgewinn gemacht habe, und je Paar nur ein Gewinn ausgeschüttet würde
- Den Freifahrtschein für das
Taxi erhält man nicht ausgehändigt, sondern den bekommt der Fahrer für die Hinfahrt. - Die Rückfahrt finde im Dolusch-Sammeltaxi statt, es sei denn, man hat sich einen Vertrag aufschwatzen lassen.
Als heute ein Passant im vorbeigehen zu uns sagete: "Alles Betrüger", wurde der Boss äußerst aggressiv mit "der einzige Betrüger auf Teneriffa sind Sie .... und
Polizei holen ...bla, bla, bla."
Liebe User, es ist allergrößte Vorsicht geboten. Lasst Euch auf keinen Fall etwas aufschwatzen und lasst Euch nicht einschüchtern. Zur Not genügt ein Anruf bei der
Polizei, denn wenn die
Polizei käme, wären die Herren oder Damen ganz schnell verschwunden.
| Der aggressive Boss Christian | Der Jerome mit holländischem Akzent | Die Gewinnlose mit der Gewinnaussage | Die Gewinnlose von außen, diesmal Hotel La Quinta |