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| In einem Gespräch gestern mit einem Beamten der Nationalpolizei, Abt. "crimen organizado" gestern habe ich erfahren, dass in den vergangenen 6 Monaten die Einbruchs- und Raub-Kriminalitätsrate um fast 40 % gestiegen ist im Süden von Teneriffa.Deutlich vermehrt haben sich auch die sog. schweren Diebstähle unter Einsatz erhöhter krimineller Energie mit z.T. erheblichem Sachschaden und die bewaffneten Überfälle wie z.B. vorgestern auf die englische Bar "Taylors Lounge", wo drei Bewaffnete nachts kurz vor Schließung die Tageskasse "abholten". Die Diebe kommen aus allen Kreisen, von einzelnen Einheimischen und Touristen bis hin zu den wieder stärker aktiv werdenden Banden aus dem osteuropäischen Raum. Deutlich angestiegen ist auch der Mißbrauch von Kreditkarten und Bankautomaten. Die Polizei hat sogar schon nur wenige mm starke Aufsatztastaturen sichergestellt - da ist's dann sogar nutzlos, die PIN-Code tippenden Finger zum vorbeugenden Schutz gegen "Minikameras von oben" abzudecken.Dieser Polizist hat allerdings auch geklagt, dass von ganz oben das Bild geschönt wird und man bewußt nicht mit dieser Situation in die Öffentlichkeit geht, um den touristischen Frieden nicht zu stören... |
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| Ich möchte das jetzt wirklich nicht beschönigen, aber das ist in D genauso. ___________
Ich lese viel Zeitung, und in und um unser "beschauliches" Bonn herum wird geklaut, was nicht niet- und nagelfest ist. Es gibt Verrückte, die klauen der Bahn die dicken Kupferkabel aus der Erde, selbst wenn diese unter Strom stehen. Und überfallen werden täglich Kioske, Schlecker (14 mal) Lottostellen etc, also ganz viele kleine Läden. Letzten Monat sind in Duisdorf (Stadtteil v. Bonn) die Geschäfte einer Fußgängerzone 11 x überfallen worden. Alle 1-3 Tage ein anderes Geschäft. Banken überfällt keiner mehr, die sind ja alle pleite!Also ihr Lieben, fliegt weiter nach Teneriffa und fühlt euch wie zu Hause! |
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| dazu muss ich euch eine lustige geschichte von meinem Afrika-Aufenthalt erzaehlen: vor meinem Haus, auf der anderen Strassenseite, befand sich eine Palme, daneben eine vergammelte Tankstelle. Vom Dach meines Hauses, schlotterten das E-Kabel und das Telefonkabel, zur Palme, weiter zur Tankstelle usw. Eines Tages kommt mein Sentinel und sagt: "Madame, venez! vite!" Ich renne also schnell an die Mauer meines Hauses und sehe zu meiner masslosen Ueberraschung: gemuetlich auf einem alten, dreibeinigen Schemel, hockt ein Schwarzer-vor sich ein altes Telefon, hinter sich eine lange Schlange von wartenden Menschen. Das alte Telefon war an mein Telefonkabel angeschlossen und dieser Bursche verkaufte emsigst connections ins In-und Ausland..... |
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| Lacht nicht, Leute. Das Anzapfen der außen an den Fassaden verzwirbelten offenen Stromleitungen ist bis heute Volkssport in Afrika und also auch auf Teneriffa. Wenn der Zähler des Nachbarn grade günstig liegt, dann ist der auch gut genug... Wenig bekannt ist, dass kein spanischer Stromversorger verpflichtet ist, einen wegen Stromdiebstahl aufgeflogenen Verbraucher jemals wieder zu beliefern - steht in allen Geschäftsbedingungen. Mit Wasser läuft's ähnlich hier. |
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