Das Leben wird immer komplizierter.
Wer mal schnell auf's Örtchen will, sollte sein Handy immer am Mann bzw. an der Frau führen.
Bei den Zuständen auf vielen Toiletten der Canarias bietet sich diese Lösung geradezu an.
Interessant dürfte auch die datenschutzrechtliche Dimension sein. Da lassen sich durchaus persönliche "Gewohnheiten" für eine ganz individuelles Profil verwerten.
Schönes Simsen
M.d.A./Montesquieu - "Ick simse viel"
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www.netzeitung.de berichtet:
Erst SMS schicken, dann aufs Klo gehen
Finnland geht neue Wege, um seine öffentlichen Toiletten vor Vandalismus zu schützen. Für den Gang aufs Örtchen ist man in manchen Gegenden ohne Handy einfach aufgeschmissen.
Die finnische Straßenverwaltung hat ein neues System entwickelt, um die sich häufende Zerstörung von Toiletten an Landstraßen und Autobahnen zu stoppen. Wie Finnlands größte Tageszeitung «Helsingin Sanomat» am Mittwoch berichtete, müssen demnach Autofahrer zuerst eine SMS von ihrem Handy verschicken, bevor sie eine auf einem Rastplatz gelegene Toilette aufsuchen können.
Das elektronische Öffnungssystem ist seit Anfang Januar in der Probephase. Bisher kommt es nur auf zwei Rastplätzen der Autobahn 1 nahe der Stadt Turku zum Einsatz. Über eine Ausweitung des Modellversuches auf andere Regionen wurde bisher nichts bekannt.
Autofahrer, die eine Toilette aufsuchen wollen, schicken das Wort «auki» («Aufmachen») an eine Nummer des Verkehrsamtes. Die Nummer ist auf der Toilettentür zu finden. Das Verkehrsamt öffnet danach die Tür automatisch - und kostenlos. Ein bestimmter Ton zeigt dem Besucher an, dass die Tür nun geöffnet werden kann.
Als Grund für die Einrichtung des Systems gibt das Verkehrsamt die in letzter Zeit angewachsene Zerstörung von Toilettenhäuschen an. Aus diesem Grund würden auch die Telefonnummern der Toilettenbesucher gespeichert und erst nach einigen Tagen gelöscht. Nach Angaben der finnischen Straßenverwaltung ist das Projekt bisher einzigartig in der Welt. (nz)