IMPORTANT !!!
09.00 PM:
Ein entlarvender
Bericht zur Gesamtproblematik der
Flüchtlingswelle wird gleich auf
3sat gesendet.
Ich kann nur allen empfehlen, diesen Bericht zu
programmieren und sich Gedanken über Ursache und Wirkungen zu machen.
Vielleicht können wir danach ja über das Thema
diskutieren.
Ich vertrete schon lange die Meinung, dass das Verhalten Europas der Hauptgrund für den Exodus ist.
Wenn dies so ist, dann kann sich Europa auch nicht aus der Verantwortung stehlen.
Salu2
M.d.A/AI/Human Rights Watch
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3sat
Albtraum im Fischerboot - "Afrikas Flüchtlinge und Europas Fischereipolitik"
Mittwoch, 30.01.2008
Beginn: 21.00 Uhr
Ende: 22.00 Uhr
Länge: 60 Min.
VPS: 21.00
Für die Fangrechte vor Mauretanien zahlt die Europäische Union 86 Millionen Euro im Jahr, der gefangene Fisch ist aber auf den europäischen Märkten Milliarden wert.
Die Menschen an Afrikas Westküste gehen leer aus. Sie sind machtlos gegen die hoch subventionierte europäische Fischindustrie. Ihnen bleibt nur noch die Flucht. - Ein Film über Afrikas Flüchtlinge und Europas Fischereipolitik.
Sie sind
wochenlang unterwegs, 70, 80, manchmal 150 Menschen, zusammengepfercht in kleinen offenen Fischerbooten.
Sie legen im
Senegal, in
Gambia oder
Mauretanien ab, ihr Ziel sind die Kanarischen Inseln, Europa. Allein im letzten Jahr kamen dort 25.000 Flüchtlinge an. Viele haben die Flucht ins vermeintliche Paradies nicht überlebt.
Seit Jahrzehnten fischen europäische Trawler vor der Küste Westafrikas und tragen dazu bei, dass den Menschen dort ihre Lebensgrundlage entzogen wird und sie keinen anderen Ausweg als Flucht sehen.
Die ehemals fischreichsten Regionen der Welt sind längst überfischt:
Fast ausgestorben ist der Thiof, ein Barsch, der für die Senegalesen Grundnahrungsmittel ist. Weil es vor dem Senegal nur noch wenig Fisch gibt, ist die europäische Fangflotte weiter nach Norden gezogen, vor die Küste Mauretaniens.
Für die Fangrechte vor Mauretanien zahlt die Europäische Union 86 Millionen Euro im Jahr. Der gefangene Fisch ist auf den europäischen Märkten Milliarden wert.
Doch die Menschen an Afrikas Westküste gehen leer aus. Sie fangen kaum noch Fisch, sind machtlos gegen die Trawler und die hoch subventionierte europäische Fischindustrie. Sie haben keine Zukunft und keine Perspektive, und so werden auch dieses Jahr wieder Tausende in ihren kleinen Booten nach Europa flüchten.
Klaus Martens und Michael Grytz über den Zusammenhang zwischen Afrikas Flüchtlingen und Europas Fischereipolitik.
Albtraum im Fischerboot - Afrikas Flüchtlinge und Europas Fischereipolitik