Daß das eigentliche Problem von Kampfhunden meist am hinteren Ende der Leine hängt, trifft in Deinem Fall sicher nicht zu - nach Deinen Beiträgen zu urteilen. Daß sich manche Bestimmungen durch bürokratische Tollheiten einfach nicht umsetzen lassen, ist nicht nur ein kanarisches Kuriosum, sonder kommt sogar in dem ach so perfekt organisierten D vor, da hat goa schon Recht, aber auf TF trifft man's öfter, da bleib ICH nun mal wieder dabei.
Lösungsvorschlag, damit Du sozusagen auf der sicheren Seite bist und nicht nach der denuncia eines lieben Nachbarn mit ein paar Hundert Euronen "multa" dastehst:
Die Genehmigung zum Halten eines Kampfhundes dürfte auch hier Gemeinde-Angelegenheit sein, also mal die policia local fragen. Da kriegst Du wahrscheinlich zwar keine befriedigende Auskunft und schon gar keine schriftliche (und wenn Du mehrere Personen der "richtigen" Abteilung fragst, kriegst Du wohl verschiedene Antworten), aber Du hast es dann immerhin versucht. Notier' Dir die Namen/Funktionen der Auskunftgeber oder stell' Deine Anfrage sogar schriftlich, dann kannst Du Dein Bemühen um Gesetzestreue sogar belegen.
Ansonsten: Ball flach halten - wer viel fragt, kriegt viele Antworten. Und das liebe kleine Hunderl schön brav im Auge behalten, nicht daß es irgendwann (natürlich nur spielerisch und nicht bös gemeint) einem kleinen Kind das Naserl aus dem Gesicht beißt...
Der ganze Blödsinn der behördlichen Regelungswut zeigt sich beim Thema "Hundehaltung" überdeutlich - dafür braucht man einen Wust an Zertifikaten und Auskünften, aber sich die Seele aus dem Leib ballern und Kinder in die Welt setzen, um die man sich dann nicht kümmert, das bleibt genehmigungsfrei. |