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Alt 09.11.2007, 23:56
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sanmiguel sanmiguel ist offline
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Das Problem, das auch gleichzeitig alle touristischen Statistiken zumindest ohne detaillierte aktuelle Kenntnisse der Zusammenhänge und Hintergründe unbrauchbar macht, ist die Vielzahl derer, die Statistiken erheben und veröffentlichen.
Da sind zum Einen die Engländer, Deutschen, Skandinavier, Spanier, das Gobierno de Canarias, die Provinzen Teneriffa und Gran Canaria und innerhalb der Länder dann oft noch die größten Tour-Operatoren, die mit eigenem Zahlenmaterial glänzen müssen - das bestenfalls in sich selbst ohne Widersprüche ist, aber spätestens beim Abgleich mit aus anderen Quellen/Nationen stammenden, zeitgleich erhobenen Daten in sich zusammenbrechen müsste. Wenn man's denn in verständlicher Form vergleichen würde.
Macht man aber nicht, sondern benutzt den Zahlenwust, um sich je nach individueller und aktueller Interessenlage die passenden Werte herauszupicken. Die ehemalige SPET braucht z.B. heute tendenziell eher niedrige Werte, um erhöhten Subventionsbedarf glaubhaft zu machen, oder muss morgen mit zeigbaren Erfolgen glänzen, weil Wahlen anstehen. Dementsprechend wird der Zahlencocktail gemixt und auf Befehl gejammert oder jubiliert. Und das macht all diese Statistiken eben völlig nutzlos für die 99,9 % derer, deren Tagesgeschäft nicht in professioneller profunder Tourismus-Arbeit besteht.

Ein typisches, eklatantes Beispiel für Zahlenkosmetik sind z.B. die Fluggast-Zahlen. Man muss schon sehr genau lesen und sich auf die Formulierungspräzision der Redakteure verlassen, um zu erkennen, ob sich's bei irgendeiner Zahl um Personen oder Bewegungen handelt. Jeder Fluggast verursacht 2 Bewegungen, wenn er kommt und wenn er geht. [addsig]
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