Nach längerer Abstinenz hab ich es mal wieder geschafft im Forum zu blättern.
Was seh` ich als Erstes, - wieder eine "geniale" Geschäftsidee um auf der Insel Fuß zu fassen! Und dann gleich mit so einem passenden Namen: "Schröpfen". Würde sich das System in Ländern, in denen der Euro noch nicht als Mangelware in den Taschen von experimentierfreudigen Konsumenten sitzt, bereits durchgesetzt oder wenigstens annähernd seine Existenzberechtigung bewiesen haben, könnte ich es mir vorstellen, wenn ich in die Welt der "Schröpfer" eintauchen möchte, ein paar Gedanken zu investieren.
Bei einem Gerät das am 7.September dieses Jahres bei einer regionalen Verkaufsschau in Gundelfingen seine "Welturaufführung" erleben durfte, jedoch jetzt schon von Heilerfolgen bei Krankheiten wie Migräne , die selbst in der Wissenschaft noch als unerforscht gilt, zu predigen, halte ich gelinde gesagt ( es gibt leider nicht das Wort "gelindest" ) als Augenwischerei. Alleine das Wort "Heilmethode" in diesem Zusammenhang und an dieser Stelle zu nennen, halte ich nicht nur deplaziert, sondern für groben Unfug.
Nun zu dem Punkt "Vorkenntnisse". Welcher Art müssen diese sein um mit ausgebildeten Heilpraktikern kommunizieren zu können und dort Schulungen anbieten zu können. Vorkenntnisse im Bereich des Schröpfens ? und hier meine ich den alternativmedizinischen Ausdruck - oder im Bereich Marketing und Verkauf.? Zweites halte ich für sinnvoller. Übrigens kommt das Schröpfen in der Art wie es bei uns als Therapie eingesetzt wird aus dem klassischen Altertum Griechenlands und Ägyptens. "Uralte Chinesische Heilmethoden" wird in der
PR immer dann genutzt, wenn der "Aha, schon die alten Chinesen-Effekt" erreicht und eine Assoziation zur Akupunktur hergestellt werden soll.
Eine Aussage, die den Nagel auf den Kopf trifft ist diese:
Zitat:
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"hier sehe ich immer wieder dass die Spanier praktisch von solchen Sachen kaum Ahnung zu haben scheinen." |
Genau so ist es, - die blicken voll durch!
Bitte nicht falsch verstehen, ich will diese Geschäftsidee als solche nicht mies machen und von vorneherein zum Scheitern verurteilen. Nachweislich gibt es ja einige Strukturvertriebe die mit genügend Kleingeld für?s Marketing in der Hinterhand ein Imperium aufgebaut haben. Nur eines sollte man dabei nicht vergessen, die echten Verdiener sitzen meist nur in der Spitze der Pyramide. Lockangebote wie "Nebenberuflich bis zu ¤4000,00 im Monat. . . " verfehlen ihre Zielgruppe nicht. Leider fallen häufig diejenigen darauf rein, denen das Wasser eh schon bis zum Hals und höher steht. Die letzten auftreibbaren Groschen werden dann investiert, um kurze Zeit später feststellen zu müssen, - es hat sich gelohnt - , leider nicht für den Investor.
Übrigens ist die Site bamico.de sehr gut und durchdacht entwickelt. Dort ist jeder Satz und jede Aussage richtig. So bleibt es jedem selbst überlassen das Ergebnis seiner Matten-Therapie zu deuten.
Eine echte Geschäftsidee für Teneriffa hast du unbewusst am Ende Deiner Ausführung selbst gebracht:
Zitat:
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"Bestes Beispiel ich hatte mir im letztem Jahr ein neues Tor einbauen lassen, in Deutschland in wenigen Stunden realisiert, in Spanien gingen 4 Tage ins Land..."
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- vermittle Handwerker, die in nur vier Tagen ein Torprojekt vollenden und Deine Existenz auf der Insel ist gesichert . . .
. . . willkommen in der Wirklichkeit!
. . . das musste ich eben mal loswerten
einen schönen Restsonntag an alle Forianer(innen)
LG Günther
editiert von: GuentherM, 21.10.2007, 16:06 Uhr [addsig]