Mit diesem Punkt, einem unter vielen, ihres Programmes zur Wahl des CSU-Parteivorstands am übernächsten Wochenende, hat's die blitzgescheite und effektvolle Dr. Pauli immerhin auf Pos. 2 der news von spiegel-online heute geschafft, siehe
www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,506676,00.html
Genüßlich kommt man dort zum Schluß: ebenso praxisnah hätte Gabriele Pauli "die Abschaffung der Weißwurst, die Sprengung des Münchner Frauendoms oder die Umwidmung des Oktoberfests in eine Feier der katholischen Anti-Alkohol-Bewegung" fordern können.
Doch so einfach kann man sich's wohl nicht machen. Frau Pauli ist eine blitzgescheite Frau, sowohl an Klugheit als auch Intelligenz und geistiger Unabhängigkeit manchen Parteibonzen weit überlegen (der von ihr technisch sauber vorgeführte und planmäßig zerlegte Edmund allen voraus - allein dafür sollte sie schon einen Platz in der Befreiungshalle zu Kelheim bekommen...). Warum also bringt sie neben vielen anderen durchaus vernünftigen und mehrheitsfähigen Punkten diesen einen vordergründig an Klamauk erinnernden zur Sprache, der ihre Wählbarkeit in ein paar Tagen definitiv zerstören wird?
Was meint Ihr denn? Oder, ein bißl allgemeiner: wie sehen vor allem die, die teilweise oder ganz noch in Bayern oder Deutschland leben, die Person Dr. Gabriele Pauli?
editiert von: sanmiguel, 20.09.2007, 01:53 Uhr [addsig]