Einzelnen Beitrag anzeigen
  #240 (permalink)  
Alt 03.09.2007, 12:14
RadioMegawelle RadioMegawelle ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 10.05.2006
Beiträge: 124
RadioMegawelle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Zitat:
Erneut ist ein Cayuco mit Flüchtlingen auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln gekentert. Das Boot sei von Mauretanien aus aufgebrochen und in Seenot geraten. Gerettet worden die Afrikaner durch einen Hilferuf per Satelliten-Telefon an ein vorbeifahrendes russisches Schiff. Besonders prekär dabei: ausgerechnet ein französischer Journalist, der an Bord des Bootes war, setzte den Hilferuf ab. Der Mann arbeitet für den deutschen Fernsehsender ARD. Unklar ist, ob das russische Schiff alle Immigranten retten konnte. Die Zahl der Flüchtlinge, die im Boot waren, ist unbekannt. Gerettet wurden 38 von ihnen. Darunter auch eine Frau und ein drei Monate altes Baby. Sie wurden von der Marrokanischen Marine in den Hafen von Dajla im Süden der Westsahara geleitet. Ein weiteres Cayuco mit 16 Afrikandern an Bord erreichte gestern Morgen den Playa Bastian auf Lanzarote.
Wie makaber, sensationslustig und abartig ist das denn? Ein Journalist der ARD setzt sich in ein Cayuco um Menschen bei einer illegalen und lebensgefährlichen Überfahrt zu filmen, bei der einige möglicherweise nicht einmal lebend ankommen....

Wie ist eure Meinung? Gut, er hat mit seinem Hilferuf die Immigranten gerettet, aber selbstlos war das wohl nicht - auch sein Leben war in Gefahr![addsig]
Mit Zitat antworten