Und die Moral von der Geschicht': spanisch lernen erfordert Zeit und Konzentration, wie bei jeder anderen Sprache auch. Bestimmt ist's ein bißl einfacher als wenn man deutsch, finnisch, französisch, ungarisch lernen müsste. Aber ohne den entsprechenden (Leidens)druck wird's nix. Und dann muß man unterscheiden: will man sich auf der Straße/im Supermarkt verständigen können - dann ist der effektivste Weg, auch auf der Straße, in der allgemeinen/täglichen/spontanen Kommunikation zu lernen. Braucht man's dagegen grammatikalisch/schriftlich einigermaßen korrekt, dann führt neben dem rel. raschen Lernen auf der Straße kein Weg vorbei an einem professionellen, ernsthaften Sprachkurs.
Die VHS-Kurse oder auch meist das, was hier von den Centros Culturales angeboten wird, hat keinerlei vernünftige Relation zwischen Zeitaufwand und Ergebnis. Ich hab' noch niemanden kennen gelernt, der wirklich benützbares und real benütztes spanisch in einer dieser Einrichtungen gelernt hätte. Lasst Euch nicht blenden durch den niedrigen, subventionierten Preis, die Rachekeule kommt in Form der ausbleibenden Nutzwerte.[addsig] |