Ein gefährliches Thema für mich, ich hab' da so meine eigene Einstellung und die ist nicht besonders schmeichelhaft für die Bevölkerung hier. Aber ein paar Ansatzpunkte:
1. In Wohnanlagen Müllpreßcontainer installieren, die bereits vor Ort den Müll stark verdichten und so die notwendigen Transportfahrten und langfristig auch die Entsorgungskosten reduzieren. Nebenbei würde damit auch die allnächtliche Lärmbelastung durch völlig gedankenlose Müllmänner wesentlich reduziert. Ist aber ziemlich utopisch zumindest für die schon bestehenden Wohnanlagen, da sie schon die Müllräume für Mülltonnen haben, die Transportlogistik darauf aufgebaut ist. Kommt wenn überhaupt nur für neu zu errichtende Anlagen oder Wohnviertel in Betracht.
2. Die völlig gedankenlose Gratis-Ausgabe von Plastiktüten in den Super- und Hipermärkten muß ein Ende haben. Die Kassiererinnen dort verpacken einen 2,5 kg -Orangensack (mit Trageschlaufe!) ganz automatisch in einen Plastikbeutel. € 0,25 pro Plastikbeutel und die Kunden würden ihre eigenen Leinenbeutel oder Klappboxen mitbringen.
3. Beispiel geben, zum Denken anregen. Ich z.B. lehne Müllbeutel im Supermarkt ab und erkläre der Kassiererin (und Nebenstehenden) auch jedesmal, warum ich keine will. Eifriges verständnisvolles Nicken - und der nächste kriegt wieder 10 Beutel... Man hat's nicht leicht als Missionar, aber wenn die Zahl der Missionare steigen würde oder der Preis der Müllbeutel... |