Liebe Leute,
ich hack' wirklich nicht auf den Canarios rum, sondern ich beschreibe sie - so wie sie nun mal sind. Wenn Ihr in anderen Spanien- oder Kanaren-Foren lest (nicht nur in "dem einen" anderen...), dann werdet Ihr viele viele Kommentare finden, gegen die die meinen sogar meist noch sowas wie ein schalkhaftes Augenblinzeln oder Sympathie erkennen lassen.
Im Gegensatz zur überwiegenden Zahl der aktiven Forianer hier lebe ich nicht nur permanent auf TF (das ist nochmals ein Unterschied zu "überwintern"), sondern ich hab' einen kleinen Betrieb, der zu 85 % kanarische Einzelpersonen, Firmen, Behörden als Kunden hat. Zudem hab' ich hier Familie, Immobilie, Bankkonten bei verschiedenen Banken, der Sohn meiner Partnerin geht hier zur Schule, ein Großteil meines deutschen Bekanntenkreises spricht selbst nicht spanisch und konfrontiert mich mit Vorgängen bzw. bittet um Hilfe bei den eigenen Problemen, die Kontakt mit den hiesigen Behörden oder Banken oder Firmen erfordern...
Ich weiß, wovon ich rede bzw. schreibe! Was mich am meisten stört, entmutigt, teilweise so sarkastisch werden lässt, ist das völlige Fehlen jedweden Interesses, Zustände zu ändern, die man selbst als schlecht gelöst erkennt, die auch die Canarios selbst behindern.
Jeder darf Fehler machen, jeder kann zunächst Ausführungsdetails seiner Arbeit (noch) nicht kennen. Aber er bzw. sein Arbeitgeber sollten zumindest ein bißchen Interesse und Konzentration dafür haben, daß es beim nächsten Mal besser geht.
Und trotzdem, oder gerade deshalb, freu' ich mich über jedes berufliche/fachliche Erlebnis mit Canarios, wo ich mir sagen kann: toll, daß der sich da so reinhängt (oder auch bloß: "schau mal, ein Kellner, der das Trinkglas nicht am oberen Rand anfasst, wenn er es Dir bringt"). Man wird ja bescheiden und duldsam... [addsig] |