Bestimmt gibt es Einzelfälle, wo eine nur nach Aktenlage getroffene Entscheidung in der Praxis falsch war - aber nicht nur bei "Fremdlingen", sondern auch bei "Bürgern". Zu sagen: "der hat eine 100qm-Wohnung gekriegt", ohne die Zahl der Personen zu nennen, die dann drin leben (müssen), ist etwas einseitig. Durch die materielle Not der Zuwanderer und die Größe der Familien erfüllen sie halt meist noch besser die Kriterien für die Zuteilung von irgendwas als die einheimischen Deutschen oder Österreicher, die, selbst wenn sie keine Wohlstandsbürger sind, immer noch wesentlich komfortabler leben können als die "Neu-Bürger" dieses Landes.
Ich hab's schon oft gesagt: nur wenn wir, jeder von uns, seinen Beitrag dazu leisten, das "Wohlstandsgefälle" (ein viel zu nettes Wort für die brutalen Unterschiede zwischen arm und reich) zu reduzieren, tragen wir ein bißl zu einer Verbesserung und Stabilisierung des Weltfriedens und damit auch unserer eigenen Sicherheit und Bequemlichkeit bei. "Beute teilen" ist angesagt, solange das noch freiwillig möglich ist.
Ich schreib' schon wieder über Utopien, ich weiß...[addsig] |