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Alt 10.05.2007, 13:05
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sanmiguel sanmiguel ist offline
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Die spanische "Recht"sprechung ist allein schon aus faktischen Gründen oftmals eine Rechtsverhinderung oder Beihilfe zur Rechtsbeugung. Man ist vor allem als Nichtspanier völlig der Willkür und dem Zufall ausgeliefert.

Das spanische Zivilrecht ist praktisch zusammengebrochen, der Überhang an Zivilklagen lässt statistisch (ich hab' die Zahl von der Justiz selbst, muß mal die genaue Fundstelle suchen) eine 20-jährige Bearbeitungsdauer erwarten, wenn alle Instanzen und Mittel genutzt werden. Die simple Einvernahme eines Zeugen kann bis zu einem Jahr dauern - könnt Ihr Euch vorstellen, woran der sich dann noch erinnert oder erinnern will?
Mit ihrer diktatorischen Erfahrung in den Genen und im Kreuz sind die Spanier im allgemeinen zu feige, wirklich Position zu beziehen - das tut man nur, wenn's gar nicht anders geht, für enge Freunde und natürlich, wenn's sich's gegen faktisch rechtlose Ausländer richtet.

Auch die Durchführung von Gerichtsverhandlungen ist maximal sperrig und umständlich gestaltet, mit einem unglaublichen Verlust an Arbeitszeit verbunden, die Wartezeiten auch im Gericht auf den Beginn einer für z.B. 10.00 h angesetzen Verhandlung können Stunden betragen - kurzum, das kanarische Zivil-Rechtswesen ist bodenlos.
Und damit auch Basis meiner definitiv feststehenden Erkenntnis, daß die Kanaren bestenfalls ein westafrikanisches Schwellenland sind, aber nur durch tragische europapolitische Irrungen als Teil Europas gelten.[addsig]
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