Hier mal was bei uns gerade läuft:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wende mich nun mit meinem Anliegen an Sie als Pressestelle von DHL (in Kopie an den Verbraucherschutz), da möglicher Weise wenigstens Ihnen daran gelegen ist, den Ruf von DHL zu erhalten... Es ist einfach unglaublich und langsam eine Frechheit, was ich seit einer Woche mit einem Express Paket international bei DHL erlebe und wie ich von Ihren Mitarbeitern behandelt werde. Betrifft Auftrag zu DHL Hausfrachtbriefnr. 5...........
Es geht darum, meinen PC, einen neu gekauften Apple iMac vorab sicher und schnell nach Teneriffa zu schicken, da ich am 14. April dorthin ziehe. Auf Grund Ihrer Werbung und da ich ernsthaft glaubte, für fast 300 Euro bekommt man tatsächlich den Service, mit dem DHL ebenfalls auf der Internetseite wirbt, entschied ich mich (leider!!!) für diesen Kurierdienst und bin nun fassungslos, mit wieviel Ignoranz
und Kundenunfreundlichkeit ich es zu tun habe, mal abgesehen davon, dass mein Geld von DHL kassiert wurde, man die Leistung dafür aber nicht erbracht hat. Zusätzlich sind mir enorme Kosten entstanden durch stängiges und erfolgloses Anrufen auf teuren Hotlines.
Die Kurzfassung des Hergangs:
Ich gab den Auftrag, am Montag, 23.4.07 mein Privatpaket durch DHL abholen zu lassen und per Express international innerhalb 3-4 Werktagen für 260 Euro nach Teneriffa, L....... zu schicken, wo es mein Freund, der bereits dort lebt, entgegen nehmen sollte.
Freitag, 23.3. Telefonat mit DHL, man sagt mir, ich muss begletend zum Paket eine "Pro forma invoice" ausfüllen und schickt mir diese vorab
per Fax
Montag, 26.3. Der Auftrag steht für Montag Nachmittag, plötzlich sagt DHL am Telefon, ich brauche zusätzlich eine Ausfuhranmeldung! Daraufhin legen wir als Abholzeit 16 - 18 Uhr fest. Ich verlasse die Arbeit, mir entsteht dadurch Verdienstausfall, da ich auf Provision arbeite und besorge ebenfalls zu meinen Kosten besagte Bescheinigung. Dann ruft der Fahrer mich 2mal vom Handy an und drängelt, dass er früher kommen will. Ich sage ihm, dass ich noch mit dem Ausfüllen dieser Zollbescheinigung kämpfe, er will trotzdem schon kommen, da er grad in der Nähe ist. Dann steht er an meinem Arbeitsplatz, kann mir in keiner Weise weiterhelfen, ist aber sichtlich angenervt, weil er endlich los will. Inzwischen habe ich die Pro Forma Invoice vollständig ausgefüllt, die Ausfuhranmeldung so gut es irgendwie ging, den DHL Frachtbrief inkl. Versicherung 2000 Euro (das ist der Neuwert des Rechners) und der Fahrer hat die 260 Euro in bar von mir kassiert. Mir wird schon Himmelangst, wie leger er mit dem Paket umgeht, ich frage noch, ob wir draufschreiben können: Achtung zerbrechlich. Er sagt, das sei nicht nötig und verschwindet schon im Fahrstuhl. Bis Montag Abend 20.46 Uhr scheint alles in Ordnung zu sein, dann steht in der Sendungsverfolgung: "zurück an Absender". Ab da beginnt richtig "Spass" mit DHL. In der 0180er Hotline bekomme ich erzählt, Empfänger sei unbekannt, steht da nicht drauf... Ich habe auf allen 3 Begleitpapieren deutlich und in Druckbuchstaben Name und Adresse des Empfägers vermerkt. DHL ist nicht in der Lage, das zu klären.
Dienstag, 27.3. Ab 6 Uhr morgens geht die Telefoniererei mit DHL auf meine Kosten weiter. Nun erzählt man mir (eine Frau W./ später deren Kollegin Frau B. aus der DHL Abteilung, in der das Paket nun zum Zurücksenden steht), die Ausfuhranmeldung sei nicht vollständig ausgefüllt und das sei allein mein Problem. Dabei könne man mir nicht helfen. Ich muss persönlich zum Zoll oder zur IHK, dass die mir helfen. Ich bin schon fast am Verzweifeln. Ich telefoniere mit dem Zollamt Berlin Schöneberg, Herr Hartung und bekomme die Aussage, dass ich keine Ausfuhranmeldung benötige, es handelt sich um ein reines Privatpaket und das muss ich lediglich mündlich deklarieren. Doch DHL glaubt weder mir noch dem Zollamt !!! Es dauert bis Dienstag Spätnachmittag und etliche Telefonate später, bis ICH DHL bewiesen habe, dass man für ein Privatpaket auch nach Teneriffa keine Zollbescheinigung braucht!!! Abends geht das Paket weiter und ich denke endlich, nun ist alles geklärt... Fehlanzeige!!!
Mittwoch 28.3. Madrid. Seit dem geht nichts mehr!!! Inzwischen 'zig Telefonate mit DHL. Ergebnis: Jedesmal eine andere Aussage, unqualifiziert und widersprüchlich in sich, dass ich nun ensthaft davon ausgehe, mein iMac ist verschwunden und alles Weitere Hinhaltetaktik von DHL, um möglicher Weise eine Reihe von Betrügen zu vertuschen, was ich gleich an einem weiteren Beispiel belegen kann. Folgende Aussage seitdem von DHL bei jedem Anruf meinerseits: 1. Es fehlt irgendeine Bescheinigung. 2. Der Zoll will angeblich eine Erklärung vom Hersteller, dass die PC Batterien 3,5V nicht übersteigen. 3. Der Zoll will nur eine "Confirmation" des Empfängers, dass alles seine Richtigkeit hat, weil der Wert so hoch ist?!? 4. DHL Spanien zu meinem Freund: Die Rechnung fehlt, aber das kann erst Montag geklärt werden.(Die Pro Forma Invoice liegt der Sendung bei!!!) 5. DHL Spanien will eine Ausweiskopie von meinem Freund. 6. Der Zoll will angeblich die NI-Nummer von meinem Freund... (Konkrete Aussage von Herrn H. Zollamt Berlin Schöneberg hierzu: Für ein Privatpaket ist weder eine Steuernummer noch Sonstiges für den Zoll erforderlich!) Daraufhin wollte mein Freund die Telefon Nummer vom Zoll, die liegt DHL angeblich nicht vor!!??!! Das war vor einer Stunde... und nun reicht es endgültig!!! Im Übrigen reichlich unprofessionell, dass DHL sich in all den Gesprächen nicht mal für EINE Ausrede entscheiden kann, sondern jedesmal einen anderen "Schwachsinn" erzählt...
Nun zu der Geschichte, weshalb ich mir fast sicher bin, dass mein Rechner gar nicht mehr auftauchen wird. Meine neue Vermieterin in Spanien, Frau S.G., hat im Dezember 2005 ein Apple iBook in England gekauft und mit DHL nach Teneriffa schicken lassen. Das gleiche Spiel wie dieses hier: In Madrid ging nichts mehr. Etliche Telefonate, jedesmal eine andere Aussage, nach 3 Wochen gab DHL zu, das Paket sei verschwunden. Ich bin nicht gewillt, noch 3 Wochen zu warten, bis diese Aussage von DHL kommt. Ich habe ebenfalls im Internet recherchiert und feststellen müssen, dass des öfteren Pakete einfach verschwinden... jedesmal in Madrid, jedesmal bei DHL und jedesmal geht es um Computer oder Computerzubehör... Ich erwäge nun eine Interessengemeinschaft für eine Sammelklage gegen DHL zu gründen.
Ich verlange, dass sofort mein Paket zugestellt wird (heute noch)! Ich verlange weiterhin, dass ich sofort die 260 Euro zurückbekomme, die DHL kassiert hat unter der Zusage, dass das Paket bis letzte Woche Donnerstag oder Freitag zugestellt wird. Ich erwarte, dass DHL Deutschland sofort mit dem Empfänger (Herrn M.) Kontakt aufnimmt und eine Absprache trifft, wann er das Paket entgegen nehmen kann. Seine Telefonnummer - die DHL bereits vorliegt - lautet 0034 .......... Und ich verlange eine Entschädigung für all die Kosten und den Ärger, den DHL mir verursacht hat sowie eine offizielle Entschuldigung bzw. Stellungnahme von den Verantwortlichen!!! Sollte das Paket nicht sofort an den Empfänger weitergeleitet werden und heute noch dort auftauchen, wird der Betrag von 2000 Euro sowie einer zusätzlichen angemessenen Entschädigung in Höhe von mindestens 1500 Euro für Verdienstausfall, Telefonkosten und all den Ärger direkt fällig. Ich werde jetzt ebenfalls weitere öffentliche Instanzen einschalten und behalte mir vor Anzeige zu erstatten.
Mit freundliche Grüßen
....... editiert von: Mekroth, 02.04.2007, 14:35 Uhr [addsig] |