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Alt 31.03.2007, 17:51
Angel Angel ist offline
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Stimmt so eigentlich nicht ganz, dass die Provisionen von Zanox auch für alle anderen Vertriebswege gelten, es bekommen T-Points andere Provisionen, es bekommen selbständige Vertreter, die Haustürgeschäfte machen andere Provisionen und es bekommen Callcenter andere Provisionen, in welcher Höhe lass ich jetzt dahingestellt.

Warum Callcenter ohne offiziellen Auftrag und die dementsprechenden Verträge nicht länger als 1 Monat telefonieren und warum sie dafür auch keine Provisionen bekommen habe ich in meinem vorigen Posting erklärt.

Anfragen bei Arcor, T-com und Tele2 laufen immer, leider sind die, die diese Anfragen betrifft längst schon wieder weg, bevor es zu einem Ergebnis kommt, warum, siehe oben.

Offtopic: Ein Steuerparadies bezieht sich niemals auf die Umsatzsteuer, hat ja nichts mit einer Steuerersparnis zu tun, es sei denn man ist Konsument, also Kunde.

Die Kanaren sind deswegen ein Steuerparadies, weil ein Unternehmen unter gewissen Voraussetzungen (betrifft nur die Anzahl der Arbeitnehmer und der geplanten Investitionen, grob erklärt) nur 1 - 5% Steuern auf ihre Gewinne zu zahlen haben.
Das Ganze nennt sich ZEC Canarias und ist der Grund, warum die Dichte der hier versteuernden Finanzdienstleistungsunternehmen wahrscheinlich höher als die Bevölkerungsdichte ist(vielleicht ein klein wenig übertrieben, trifft das Ganze aber ziehmlich).

Weiters hast Du natürlich schon recht, dass sich jeder, der wo zu arbeiten beginnt, wenn er 100% sicher gehen möchte, sich ganz genau erkundigen sollte.

Somit sollte jeder, der zb. in einem Restaurant zu arbeiten beginnt, um 100% sicher zu gehen vom zukünftigen Chef alle erforderlichen Bewilligungen verlangen, die so ein Restaurant hier auf den Kanaren braucht, am besten mit einer beglaubigten Übersetzung.
In der Bar, in der der Auswanderer zu arbeiten beginnt sollte er sich genau informieren, wo die Waren eingekauft werden und ob da nicht vielleicht irgendwelche Verkäufe an der Steuer vorbeilaufen.
Weiters wäre es sinnvoll, sich die Zahlungsbestätigungen an die seguridad social der letzten Jahre für alle vorhandenen, bzw. ehemaligen Mitarbeiter zeigen zu lassen.

Nachdem der zukünftige Arbeitgeber alle diese Informationen, inkl. Pachtvertrag, etc.., beglaubigt in die deutsche Sprache übersetzen hat lassen, sollte man, um 100%ig sicher zu gehen, darauf bestehen, dass man, bevor man zu arbeiten beginnt einen Vertrag haben möchte, in dem bestätigt wird, dass man, egal was passiert, im ersten Jahr nicht gekündigt werden kann, natürlich auch mit einer beglaubigten Übersetzung.

Sollten irgendwann betreffend der Hygiene im Restaurant Bedenken entstehen, weil es nicht so sauber wie in Deutschland ist, sollte man sich auf jeden Fall an die von Blume vorgeschlagenen Adressen wenden, weil bei einer Kontrolle könnte es ja passieren, dass der Laden dicht macht und man nichts verdient.

Ironie bei Seite!
Jeder der nach Spanien auswandert sollte sich darüber im Klaren sein, dass er hier bei NULL anfängt, dass er nicht Hartz IV im Rücken hat und dass in Spanien wir Ausländer nicht mit offenen Armen empfangen werden.

In JEDEM Job hier auf der Insel wird man sofort gekündigt wenn man nicht die erforderliche Leistung erbringt, geschenkt wird einem NICHTS.

Und wer auf die Idee kommen sollte, seinen zukünftigen Chef nach der Betriebsanlagengenehmigung für sein Restaurant zu fragen wird auf jeden Fall den Job nicht bekommen, solche Fragen hören die Canarios gar nicht gerne.

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Sonnige Grüsse!
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