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Bald Bauruine in Grandilla?
Der Präsident der Kanarenregierung Adán Martín hat jetzt behauptet, dass der Hafen von Granadilla aus EU-Geldern finanziert wird. In krassem Gegensatz dazu steht eine Information von Greenpeace: Demnach hat Rudolf Niessler, Generaldirektor der regionalpolitischen Abteilung der EU letzte Woche mitgeteilt, dass weder in den Kohäsionsfonds noch in den Fonds für regionale Entwicklung Geld für den Hafenbau von Granadilla zur Verfügung stehe. Der Kanarenpräsident erklärte dazu, dass die EU Geld für Granadilla haben muss. Er begründete dies damit, dass zugesagte EU-Gelder in den Jahren 2002 bis 2006 nicht für Granadilla genutzt worden sind. Diese Mittel werden nun bis 2013 für andere spanische Häfen ausgegeben. Für Granadilla müssten demnach ebenfalls noch EU-Mittel zur Verfügung stehen. Martín sagte weiter, er habe auch mit Umweltministerin Cristina Narbona gesprochen, um eine Stiftung für den Hafen von Granadilla zu gründen. Außerdem gab er die Fertigstellung der Hafenerweiterung von Santa Cruz bekannt. In Kürze werde das Ostdock in der Inselhauptstadt fertig gestellt. Seinerzeit war das Hauptargument für den Hafen von Granadilla die Tatsache, dass eine Erweiterung des Hauptstadthafens nicht möglich sei.
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Haben wir in zwei Jahren eine EU-geförderte Bauruine in Granadilla? Selbst wenn die ersten Gelder aus Brüssel fließen, wie soll die andere Hälfte finanziert werden? Wie seht Ihr die Zukunft von Granadilla?