Und jetzt wieder was Positives, schauen wir mal nach Guía de Isora:
Ist ja ein schönes, in seinem historischen und einigermaßen intakt gebliebenen Stadtkern pures Wohlfühl-Gefühl ausstrahlendes Städtchen mit etlichen Cafes, Taperías, Restaurants. In früheren Beiträgen hab' ich glaub' ich auch schon das eine oder andere beschrieben.
Angetrieben von der leisen Mahnung, daß das "Las Goteras" in Tejina immer rappelvoll sei, bin ich heut' abend mal ein bißchen weiter gefahren, um zu testen, ob das "Mamma Carolina" nach dem vor einigen Monaten erfolgten Pächterwechsel immer noch so gut ist wie vorher. Es ist. Die Innen"gestaltung" genauso scheußlich wie früher (der trainierte Besucher "einheimischer" Lokale in Süditalien weiß, daß das eher ein Qualitätsindikator ist denn ein Makel), die Preise unverändert niedrig, die Speisekarte umfasst allerdings mittlerweile ca. 150 Positionen, was den routinierten Restaurant-Besucher schon die Augenbrauen bedenklich nach oben ziehen lässt. Aber alles halb so schlimm.
Preisgünstig (haben einen mit € 13,50 unverschämt billigen und trotzdem leckeren Barbera nicht nur auf der Karte, sondern auch zur Hand), freundlich schnelle Bedienung. Da kann man wirklich hingehen, wenn's nicht gerade Fisch sein soll - der kommt nämlich immer aus dem congelador. Salate sind ausschließlich frisch und neben den üblichen tradicionals gibt's auch ganz witzige Eigenkreationen und man kann auch ganz individuell zusammenstellen lassen.
Ach ja, am Dienstag ist zu und ansonsten von mittags bis daß der letzte Gast gegangen ist auf. Mamma Carolina liegt an der neuen Stadtkern-Umgehungsstraße rechts, wenn man aus Richtung Adeje kommt - eigentlich nicht zu verfehlen und auch freie Parkplätze. |