In Europa insgesamt sinken zwar die EW-Zahlen sehr stark, das stimmt. Gilt aber nicht überall gleichmäßig. Während das statische Bundesamt Wiesbaden für D eine EW-Zahl von ca. 62 Mio (immerhin 20 Mio weniger als heute) im Jahr 2050 annimmt, dann braucht D massenhaft Einwanderer (natürlich solche, die auch SV-pflichtig arbeiten wollen/ können/ dürfen), um überhaupt sowas wie eine Alterssicherung aufrecht erhalten zu können.
Spanien hat noch weniger Geburten als D, konkret knapp 1,2 pro Ehepaar. D bringts immerhin noch auf 1,25. ABER: die kanarische einheimische Bevölkerung produziert immer noch knapp 4 Kinder pro Ehepaar! Gehässige könnten jetzt sagen, damit seien sie selbst für den Bevölkerungszuwachs hier verantwortlich. Aber die Kinder-Quote hat sich ja immerhin schon reduziert und wird's auch weiterhin tun, da auch kanarische junge Eltern lieber in hohe Handy-Rechnungen investieren als in ihre vielen Kinder.
An sinkende Immobilienpreise glaubt wohl kaum jemand ernsthaft. Teneriffa ist zum einen im Inselvergleich "drastisch unterbewertet", um's mal mit den Worten der Finanzwirtschaft zu sagen. Und der Bauboom, in großer Gesamtlinie getragen/finanziert von Leuten und Institutionen und Banken, die wirklich weit nach vorn schauen und strategisch planen können, ist ein deutliches Zeichen für die Nachhaltigkeit der Entwicklung. Kaufen und halten, Immobilie eignet sich eigentlich nicht für kurzfristige Finanzplanungen. |