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Der tägliche Wasserkonsum der Haushalte von Orotava auf Teneriffa hat sich in den vergangenen zehn Jahren um knapp 85 Liter verringert. Die Gemeinde hat dafür mehr als eine Million Euro in die Verbesserung des Versorgungsnetzes investiert. Laut dem stellvertretende Bürgermeister von La Orotava, Juan Dóniz sind allein im letzten Jahr 200.000 Euro in die Bewältigung dieser Anforderung geflossen. Die entscheidende Verbesserung ist eine Erhöhung der zu klärenden Abwassermenge. Außerdem werden die Quellen und Verteiler häufiger kontrolliert sowie vermehrt darauf geachtet, dass undichte Stellen in den großen Versorgungstanks unverzüglich repariert werden. Zusätzlich ist die Zusammenarbeit mit anderen Regionen verbessert worden, um die notwendig gewordene Verringerung des Wasserkonsums umzusetzen. In der Nordgemeinde werden derzeit im Jahr drei Millionen Kubikmeter Wasser verbraucht. Das macht einen Verbrauch von etwas mehr als 460 Litern pro Tag und Haushalt aus. Im Jahr 1996 waren es noch 550 Liter. Mehr Kontrollen und der Einsatz neuer Technologien haben diesen Rückgang ermöglicht. Félix Armas, Chef der örtlichen Versorgungsfirma Canaragua kündigte an, dass in Kürze die Ergebnisse eines Pilotprojektes, welches an zwei Tanks getestet werden soll, auf die ganze Gemeinde angewendet werden. Interessierte können sich auf der staatlichen Website unter http: //sinac.msc.es über den Konsum sowie die Wasserbeschaffenheit der einzelnen Gemeinden informieren.
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