Zurück zum Thema, mit Vergnügen.
In dem Punkt haben wir ein bißl unterschiedliche Ansichten, Franky. Ich denke, daß man auf's eigene Auto wesentlich weniger angewiesen ist als man gemeinhin so glaubt. Weil man Alternativen gar nicht ernsthaft
prüft. Ich war in meinem "früheren Leben", wie's hier im forum so gern bezeichnet wird, auch ein ziemlicher Autonarr. Das wurde zwar mit der Zeit weniger, aber erst seit ca. 8-10 Jahren stelle ich fest, daß ich zu Autos eine ganz andere Einstellung bekommen habe - würde zu weit führen, das hier in jedem Detail darzustellen. Parallel dazu ist mein Umweltbewußtsein und mein tagtäglich bewußterer Umgang mit Energie (und auch mit Erzeugung und Verwertung von Müll) hochgewachsen.
Ich war selbst hier auf Teneriffa bis etwa Mitte vergangenen Jahres so ein Irrer, der's fertig brachte, überwiegend beruflich bedingt bis zu 45.000 km/Jahr im Auto zu sitzen (meine manchmal im forum so anerkannten Inselkenntnisse sind also im wahrsten Sinn des Wortes eigene "Erfahrung"...). Aber seit ca. 9 Monaten hab' ich das überwiegend durch organisatorische Änderungen deutlich reduziert und fahr' jetzt vielleicht noch knapp 3.000 km/Monat. Ich weiß, das ist immer noch viel, aber ein sehr wirksamer Beitrag zur Senkung meiner Kraftstoff-Kosten und auch der durch mich verursachten Umwelt-Belastung. Dazu fahre ich auch noch ökonomisch und ein bedarfsgerecht minimal kleines Auto, einen SEAT Cordoba 75 PS - mit "sowas" hätte ich mich in meinem früheren Leben nicht mal fotografieren lassen. Aber er erfreut mich heute mit einem Verbrauch von nur ca. 7.5 l/100 km, ich komm' mit einer Tankfüllung fast 800 km weit.
Die Möglichkeiten zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sind in A sicher wesentlich besser als auf TF, man kann das durchaus mal in Betracht ziehen.