Danke, Sanmiguel für den Link, wie du sagst, mit etwas Phantasie und zaghaft keimenden Spanisch konnte ich schon einiges erfahren.
Ich hab hier beim Kuratorium für Verkehrssicherheit Zahlen für A gefunden und nicht schlecht gestaunt!
Die Statistik reicht von 1961 bis 2005. Die Zahl der Verkehrsunfälle war 1961 ca. 43.000, stieg 1970 auf 52.000 uns sank dann mit leichten Schwankungen auf 41.000 2005.
Verkehrstote gab es 1961 1600, 1970 2500 und 2005 „nur mehr“ 770. Wie das auf gefahrene Kilometer umzulegen ist konnte ich noch nicht finden.
Schon klar, jeder einzelne Verletzte und Getötete ist einer zuviel. In Anbetracht der stark gestiegenen Motorisierung (dzt. ca. 5,5 Mio Kraftfahrzeuge bei 8 Mio Einwohnern) ist jedoch klar zu erkennen, dass die Verbesserungen der Straßen und der Autos (ABS, Sicherheitsgurte, Airbag, Knautschzonen,...) dem steigenden Risiko klar entgegen wirken konnten.
Trotzdem bekomme ich Gänsehaut, wenn ich an das Leid der immer noch Betroffenen denke. Vor allem, wenn ich von manchen Unfällen erfahre wie leichtsinnig sie ausgelöst wurden und wie leicht sie zu vermeiden gewesen wären.
Ich bin offensichtlich ein Glückspilz, in den „risikoreichen“ 70er Jahren hatte ich eine Jahreskilometer“leistung“ weit über 50000 und ich lebe noch.
Erschütternd ist allerdings der Bericht von TF von wegen führerscheinlos, alkoholisiert, nicht versichert, usw. Ich schließe daraus, dass entweder Strafen nicht das zielführende Mittel sind oder die gesetzlichen Möglichkeiten nur halbherzig zur Anwendung kommen.
Ist gut zu wissen, wenn ich bald wieder in TF ins Auto steige. ___________
Saludos
Max
...und irgendwann bleib i dann dort... |