Ich finde es sehr mutig und auch ehrlich von Dir, eine solche Geschichte zu schreiben, welche direkt aus Deinem Leben stammt, Franky! Hut ab!!!
Leider habe ich keine persönlichen Erfahrungen mit depressiven Menschen, zumindest weiß ich nichts davon.
Daher will ich auch gar nicht erst versuchen, gute Ratschläge zu verteilen. Man lässt ja auch nicht den Blinden den Blinden führen...
Ich denke aber, dass für unser Aller Gemütszustand (gibt ja nicht nur Depressionen) die Erfolgsformel zwischenmenschliche Bindungen sind.
Wenn die Person, wie vielleicht auch Franky´s Arbeitskollege, allerdings davon (fast) keine hat, was dann? Es sind diese Mauern, die wir um uns bauen (ist es Selbstschutz, der uns dazu treibt?), welche uns langsam und einsam verhungern lassen...
Mir hat mein Hund eine Menge gegeben, von dem ich gar nicht wusste,dass ich es vermisse! :-O
Ich will auch jetzt keine Tiraden über irgendwelche Köter anstimmen, versteht mich bitte nicht falsch!
Aber: Wer keine Tiere mag, mag auch keine Menschen, und Verantwortung reißt Deine eigene Person aus dem Mittelpunkt heraus. Dieser kleine Stinker braucht Deine Hilfe und ist Dir für alles dankbar. So selbstverherrlichend das klingt, der Effekt ist durchaus positiv. Viele Deiner eigenen Interessen und Wünsche werden trivial, Du nimmst Dich nicht mehr so überaus wichtig.
Bindungen und Verantwortung ist Lebensessenz.
Ich hoffe Ihr werdet alle geliebt, Leute!
So und jetzt schluss mit der Melancholie, hoch mit dem Hintern und raus ins Leben!!! 8-) 8-) 8-) |