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Alt 16.02.2007, 12:55
RadioMegawelle RadioMegawelle ist offline
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Knapp drei Jahre nach den verheerenden Anschlägen am 11. März in vier Madrider Vorortzügen mit 191 Todesopfern müssen sich die mutmaßlichen Bombenleger und ihre Helfer vor Gericht verantworten. In dem gestern eröffneten "Mammutprozess" fordert der Staatsanwalt, laut dem Internetportal 20minutos.es, insgesamt 270'000 Jahre Haft für die 29 Angeklagten. Sie werden verantwortlich gemacht für den blutigsten Terrorakte in der spanischen Geschichte zu sein. Ihnen wird zur Last gelegt, einer islamistischen Terrorzelle angehört zu haben, die am 11. März 2004 insgesamt 13 Bomben in vier Madrider Pendlerzüge versteckt hatte.Der Prozessauftakt fand unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen statt. So wurde extra ein bombensicherer Anbau geschaffen. Insgesamt 1.000 Besucher, darunter 400 Journalisten und Opfer und deren Angehörige nahmen an dem Prozessbeginn per Videoübertragung teil. Neben den 29 Angeklagten sollen noch mehr als 600 Zeugen und über 100 Experten vernommen werden. Die Ermittlungsakten sind prall gefüllt. Über 90.000 Aktenseiten wurden im Vorfeld zusammengetragen. Gestern wurde der Ägypter Rabei Osman el Sayed vernommen, der laut Anklage einer der Chefideologen und Anstifter der Terroristen gewesen sein soll.. Das Verfahren wird voraussichtlich bis Juli dieses Jahres dauern. Die Urteile werden frühestens im September erwartet.
Der größte Terrorprozess der spanischen Geschichte hat begonnen und die Stastsanwaltschaft will ein Zeichen setzen. Ist die Angst vor Terroranschlägen immer noch in den Köpfen der Menschen? Wie können wir einen Terrorakt dieser Art verhindern? Ist der Weg der USA - Krieg gegen den Terror - der richtige oder gibt es Alternativen?[addsig]
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