Ob man seinen Zukunftspartner hier oder dort oder gar im Internet kennen lernt, spielt doch wirklich keine Rolle - Hauptsache, man lernt ihn/sie überhaupt kennen. Und das geht nur, wenn man sich aus seinem eigenen Mauseloch (physisch oder psychisch) herausbegibt und sich sozusagen "findbar" macht. An der Supermarkt-Kasse, am Arbeitsplatz, im TITSA-Bus, im Finanzamt, ist völlig wurscht wo, egal, man muß einfach offen sein und "es" zulassen. ICH weiß, wovon ich spreche. Eigenes Interesse, Vorbereitung (warum bin ich schon so und so lang solo, will ich es vielleicht nicht anders? Ist die Fassade, hinter der ich mich verstecke, so gut und glaubwürdig, daß ein/eine eigentlich Interessierte erst gar nicht anfängt, daran zu kratzen?
"Die paar Deutschen" sind erstens mal ein paar Zehntausend, viele davon sind wirklich nicht das, was mann/frau will, aber da gibt's auch noch andre. In den Sprachkursen der Centros Culturales sitzen übrigens nicht nur Deutsche (die sind da eher in der Minderzahl), sondern Engländer, Russen, Franzosen, rund um den Globus - Spanier/innen werdet ihr in "Spanisch für Estranjeros" allerdings wohl kaum finden.
Ich selbst hab' mein jahrelanges lonely-woolfe-Dasein jedenfalls eingetauscht gegen Zweisamkeit, nicht ganz in den völlig typischen Formen, aber das wäre ja auch nicht typisch für sanmiguel...
Ich wünsch' allen hier Glück, Zufriedenheit, Gesundheit, Erfüllung ihrer Herzenswünsche in einem hoffentlich friedlichen und sonnendurchflutetem Jahr 2007. editiert von: sanmiguel, 26.12.2006, 22:46 Uhr [addsig] |