Gestern traf ich eine Geschäftsfreundin, Finnin, knapp 60 Jahre alt, stark hinkend. Auf meine diesbezügliche Frage sagte sie, sie wäre mit dem Fahrrad unterwegs gewesen (in Los Cristianos) und zwei große unangeleinte Hunde wären ihr nachgerannt und hätten sie vom Rad gestoßen. Der Besitzer kam, brachte seine Hunde irgendwie unter Kontrolle, hat sich nach ihrem Befinden weiter nicht erkundigt, da sie selbst wieder aufstehen konnte. Sie war so geschockt, daß sie ihn nicht mal angezeigt hat (sagte mir heute, daß sie, wenn sie sowas bei Dritten sieht, sofort ihr Handy rausholt und die Polizei anruft), aber selbst war sie eben so verdattert, daß sie's nicht getan hat. Sie stieg wieder aufs Rad und einer der beiden Köter rannte ihr wieder nach. Heute war sie beim Arzt, Handgelenk angebrochen, Hüfte geprellt.
Leute, wenn ich das hier alles lese, auch wie man Tiere vermenschlicht, kommt mir die blanke Wut hoch. Das Problem sind zu viele Tiere UND ungeeignete Halter. Mein Lösungsvorschlag:
1. Einführung einer Hundesteuer wie in den meisten zivilisierten Ländern, auch gestaffelt nach Hundezahl im Haushalt. 1. Hund € 50,00 pro Jahr UND kg Gewicht! Zweiter Hunde das Doppelte, 3. Hund wieder das Doppelte und so weiter.
2. Hunde, die ohne Steuermarke gefunden werden, werden sofort beschlagnahmt und nach 1 Woche Karenzzeit ausgepustet.
3. Hunde über 10 kg Gewicht, die ohne Leine angetroffen werden, werden an Ort und Stelle erschossen, idealerweise in Gegenwart ihres Halters.
4. Dieses neue Steueraufkommen muß zweckgebunden verwendet werden, zum Einen zur Beseitigung der millionenfachen Exkremente und zum Anderen für Aufbau und Finanzierung von Fangtrupps, die alles an Hunden und Katzen einsammeln, was da irgendwie rumläuft.
Und die Welt würde besser, sauberer, hygienischer, sicherer dadurch...#
Die Menschen müssen kapieren, daß die Tierhaltung eine echte Aufgabe, Verantwortung, Belastung für sie selbst ist - und nicht vieles davon auf die Allgemeinheit abwälzen. Wenn sie dann innerhalb straffer Regeln immer noch ein Haustier halten wollen, bitteschön.
Ich weiß, das ist alles "nicht nett", aber was meint Ihr, wie schnell dann ein bißl Ordnung und Sicherheit für die Menschen (eindeutig die dem Tier übergeordnete Art von Lebewesen!!!) ins Alltagsleben reinkommt. editiert von: sanmiguel, 08.10.2006, 01:06 Uhr [addsig] |