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Alt 23.07.2006, 10:06
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sanmiguel sanmiguel ist offline
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Ich glaube nicht, daß dieses Thema jemals mehr aus der öffentlichen Diskussion verschwinden wird. Die sog. "1. Welt" hat bislang eigentlich nur Schwein gehabt, daß die afrikanischen Bevölkerungsgruppen über keine ausreichenden durchgängigen Kommunikations- und Organisationsstrukturen verfügten, keinen direkten Zugriff auf bis nach Europa reichende Massentransportmittel haben und untereinander heillos aufgespalten und zerstritten sind, somit auch nicht zu koordinierten Aktivitäten fähig. Stellt Euch mal vor, man könnte und würde einen Riesentanker beschlagnahmen, 20.000 Personen drauf setzen und das Ding liefe 1 Woche später in einem spanischen, englischen, französischen oder gar deutschen (huch) Atlantikhafen ein. Die Immigrationsgesetzgebung des jeweiligen Landes wäre innerhalb von 2 Stunden Makulatur.
Warum verlassen sich alle etablierten gesättigten Nationen nur drauf, daß sowas total irreal wäre und nie vorkommen würde?
Intensives nachhaltiges Handeln ist dringend nötig, nicht um Millionen von Afrikanern nach Europa zu lassen, sondern um die Lebensbedingungen in Afrika zu verbessern. Das schließt ein freiwilliges Abgeben/Verlagern von "Wohlstand" in diese Länder ein. Auch die polititsche Kontrolle der meisten afrikanischen Regierungen muss effektiver bzw. die meisten dieser Regierungen ausgewechselt werden, um der Korruption Einhalt zu gebieten.
Ein großes Werk, ich weiß, aber es muß begonnen werden. Sonst kommen irgendwann doch die Großschiffe mit Menschenladung...
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