Lustige Petra, das hast Du ganz richtig erkannt, eine Residentenpartei oder jede längerfristig angelegte, auf echte Effizienz ausgerichtete Organisation macht richtig Arbeit und kostet viel Geld, das ist bei einer Bürgerinitiative nicht viel anders als bei einer Partei. Doch wenn die die Hürden des spanischen Parteiengesetzes passiert hat, tatsächlich sichtbar und wirksam wird, hat sie ganz andere Möglichkeiten, tatsächlich auf Entscheidungen Einfluß zu nehmen wie eine Bürgerinitiative, die dazu ja eine Partei braucht - und welche spanische oder kanarische Partei lässt sich schon vor den Karren von Nichtspaniern spannen, vielleicht sogar dann, wenn's vordergründig gegen Interessen und Lebensbequemlichkeiten des Establishment gehen soll?
Also, eine Bürgerinitiative halte ich für so nützlich wie einen Ostermarsch, wenn mehr dabei rauskommen soll als Selbstbefriedigung über den eigenen Aktionismus.
Eine politische Partei hier zu gründen, ist auch fast illusorisch, da sie neben den von außen kommenden Widerständen sehr schnell auch mit internen selbstgemachten Zwistigkeiten zu kämpfen haben wird. Wer von Euch kennt den Film "Eine tödliche Liebe" über die private und parteibezogene Rolle von Petra Kelly und Gert Bastian? Lief vor kurzem als Wiederholung. Und genau so würde es auch hier auf TF laufen mit einer Partei der Residenten.
Ich selbst hab' keine Lust, so zu enden wie die beiden und würde sicherlich keine exponierte Position einnehmen - es gibt ja auch noch ein Leben VOR dem Tod... |