Grundsätzlich bin ich ja der Meinung (und hab's auch schon mehrfach so geschrieben), daß man möglichst sofort wieder abschieben sollte. ABER:
1. kann man nur diejenigen abschieben, von denen man weiß und beweisen kann, wohin sie gehören. Vor einigen Wochen haben ca. 300 auf Fuerte aufgeschlagene Senegalesen den eigens eingereisten senegalesischen Beamten einfach gar nix (GAR NIX) gesagt und sie damit einfach ins Leere laufen lassen. Nach derzeitigen Regelungen kommt jeder Illegal eingereiste nach 40 Tagen wieder frei, falls er überhaupt arretiert wurde, wenn seine Herkunft nicht zweifelsfrei geklärt werden kann. Dann wird er mehr oder minder in einen jurisitisch "luftleeren Raum" gesetzt, aber ist immerhin nicht abschiebbar in Spanien und damit in der EG.
UND WO IST DA DAS VERBRECHEN?
Würde es die europäische Solidargemeinschaft mehr Geld kosten, diese hierher geflüchteten Menschen zu informieren über die Lebensrealitäten hier (auch die Härte und die soziale Rücksichtslosikeit des Lebens) und je nach deren Bereitschaft und Möglichkeiten auch auszubilden für ein integriertes Leben hier? Doch dann müsste man entweder offizielle Einreise-Überfahrten nach EU anbieten oder irgendwie sonst den hochkriminellen Menschen-Schleppern Einhalt gebieten. |