Zitat:
|
Zitat von sanmiguel Santana hat Recht, man muss 12 zusammenhängende Monate sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung nachweisen könenn, um Arbeitslosengeld zu kriegen. Da hat sich auf gesetzlicher Ebene ein bißl was geändert, natürlich ohne große Öffentlichkeit, und damit sind tausende von z.B Sprachlehrerinnen, die von den Aytos grundsätzlich ja nur 8-Monats-Verträge bekommen (notfalls auch 10 Jahre hintereinander) eiskalt ins Messer gelaufen. In diesem Jahr gab's plötzlich kein Arbeitslosengeld mehr, ohne jede Vorankündigung.
Erwartet Euch am besten gar nix aus spanischer ALG-Zahlung und freut Euch, wenn ihr doch was kriegt. Die oft geübte Praxis spanischer Unternehmer, nur ein Halbtages-Mindestgehalt vertraglich zu fixieren, auch wenn Ihr ganztags arbeiten und irgendeinen Differenzbetrag halt dann bar auf die Hand bekommt (vielleicht...), ist fatal für die ALG-Bemessung, weil die sich immer auf den vertraglich fixierten Werten aufbaut. Und 60 % von € 482,00 sind nicht so arg viel, meist nicht mal die Miete. |
Also wenn man das so mitbekommt wo Eure Bedenken liegen, dann frage ich mich, wieso ihr dort seid? Wenn alles soooo unsicher ist, wie immer gesagt wird. Ich für mein Teil will mich nicht auf die faule Haut legen sondern arbeiten und somit unseren Lebensunterhalt verdienen, entweder angestellt oder selbständig. Auch in Deutschland bekommt man nicht unbegrenzt Arbeitslosengeld und wenn man bedenkt wieviel eingezahlt wird, dann ist es normal, daß man für 1 Jahr Arbeit nicht auch noch 1 Jahr Arbeitslosengeld bekommt. Man kann ja nicht mehr rausbekommen, wie man eingezahlt hat. Obwohl es manchmal in Deutschland doch klappt, aber im großen und ganzen sehe ich da kaum Unterschiede. Gut die Löhne sind vielleicht niedriger, obwohl ich das gar nicht mal glaube, aber die Preise sind nunmal auch niedriger und vorallem die Mehrwertsteuer, die uns zu schaffen macht ist auch viel geringer. Ab nächsten Jahr haben wir hier 19 %, was auf den Inseln nicht der Fall ist. Wo die Lebenshaltung günstiger ist, da können auch niedrigere Löhne gezahlt werden, ist doch klar. Also ich muß sagen, daß mich so was gar nicht entmutigt, denn ich bin 100 % und sehr vorsichtig und glaube schon, daß ích ein Risiko nicht eingehen werde, denn ich habe ja Familie und da kann ich mir das nicht erlauben. Mit anderen Worten ich wechsele nur wenn alles vernünftig bedacht wurde und geklärt ist, denn ein Zurück ist nicht unser Ziel. 8-)