Das Problem ist ÜBERHAUPT NICHT in den Griff zu bekommen, nicht einmal mit brutaler Härte. Auch wenn sich's um beklagenswerte Schicksale handelt, hilft zur Verhinderung von "Belohnungserlebnissen" nur strikte Konsequenz. Das würde abseits der heute gottseidank üblichen Humanität sogar das Verhindern des Anlegens hier einschließen, aber das kann und darf man glücklicherweise nicht machen. Das einzige, was bleibt, ist die gesundheitliche Stabilisierung (und ggf. Minimal-Schulung in diesem Bereich für die Betroffenen) und dann ab in den Flieger. Ansonsten würde leider nur den Parolen der kriminellen Menschenhändler Vorschub geleistet und der Strom würde stärker, Tag für Tag.
Es ist immer die "veröffentlichte Meinung", die Themen wichtig macht. Seit Jahren sterben täglich Dutzende von Menschen in einer völlig überflüssigen Auseinandersetzung im Irak, initiiert wider besseres Wissen und unter Belügen der kompletten Rest-Welt durch die Waffenindustrie der USA und ihren Oberkriminellen - und es ist zur Normalität geworden. Die Medien melden die täglichen Zahlen so emotionsarm wie die Ergebnisse der Zuckerrüben-Ernte.
Unter dem In-Kauf-Nehmen brutaler Einzelschicksale könnte wohl nur ein über mehrere Jahre durch alle Geberländer durchgehaltener Entwicklungshilfe- und Kapitaltransfer-Stop gegenüber den meisten afrikanischen Staaten helfen, sie von ihren korrupten Regierungen zu befreien und dann mit einem um etliche Millionen weniger bevölkerten Afrika einen völligen Neuaufbau zu beginnen - aber auch dafür würde es eine geeinte Restwelt erfordern, die eine gewisse moralische Hygiene aufweist...
Ich hab' Euch eine Utopie erzählt. |