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Also ich bin nun ja nicht so ein ganz extremer "Grüner",
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Ich aber schon und deshalb bin ich erstaunt, dass man sich so sehr über die Plastiktüten aufregen kann.
Auf Teneriffa ging der Trend bisher zum Drittwagen.
Das beste Umweltprogramm ist derzeit die weltweite Finanzkrise, da werden weniger Autos gekauft und produziert und den amerikanischen "Vielfressern" ging es in diesem Jahr auch schon an den Kragen, Grund war da allerdings auch der hohe Ölpreis.
Hier sprechen viele immer von der eindrucksvollen Natur, aber selten davon, dass Las Palmas,
Santa Cruz de Tenerife und Los Llanos de La Palma!!! zu den Regionen mit der höchsten Verkehrsdichte in ganz Europa gehören.
Weltbiospärenreservate, aber teilweise höchste Verkehrsdichte, da muss man schon lachen und die UNESCO fragen, wie das zusammenpasst.
Aber die Tüten stellen ein Problem dar.
Wenn die Produkte weniger verpackt würden, dann bräuchte man auch weniger Tüten.
Die Tüten kommen ganz zum Schluss. Vorher sollte man sich z.B. um Müllvermeidung, Minimierung der Nutzung fossiler Brennstoffe, Verkehrslenkung und - beruhigung, Auf- und Ausbau eines öffentlichen Nahverkehrs, der diesen Namen auch verdient, leistungsfähigere Kläranlagen und die verstärkte Nutzung alternativer Energien kümmern.
Wenn das alles geschehen ist, sollten wir uns mit dem schwierigsten Problem, den Einkaufstüten, beschäftigen.
Vorher könnte man aber einmal scharf darüber nachdenken, was denn die Umwelt derzeit am meisten belastet.
Da machen wir einfach eine Rangliste und arbeiten die Liste Punkt für Punkt ab.
Ich könnte wetten, dass sich dabei automatisch auch ein sog. Umweltbewusstsein ausbildet, eines, das in (Kontinental)Europa schon viel ausgeprägter ist als auf den
Isulae Fortunatae.
Nur bitte: Die Tüten nicht überbewerten!
Kanaren-Links (nur bitte nicht RECHTS)