Man muss sich ja schon lange fragen, wessen Geistes Kind manche Tourismusverantwortliche sind.
Die Konkurrenz wird für die Canarias immer größer, der Pauschaltourismus lahmt und in dieser Situation, wo man über jeden Individualtouristen froh sein müsste, kommt eine
verwirrte Bürgermeisterin mit einigen
ewig Gestrigen auf folgende Idee:
Zitat:
lapalma.cc berichtet:
Eine Frau sieht rot
Ab Oktober wird es nun Wirklichkeit, die Quellen von Marcos und Corderos zu besuchen kostet dann Geld. - Und nicht nur dieser Weg wird zukünftig mit einem Wegezoll belegt, sondern auch noch die Route "Espigón atravesado". - So bewegt sich die Gemeinde San Andrés y Sauces, angeführt von der rigiden Bürgermeisterin Nieves Dávila (Coalición Canaria), als erste Korporation der Insel in Richtung modernes Raubrittertum und weiß wohl gar nicht so richtig, was sie ihrer Gemeinde und der ganzen Insel damit antut. - Man diskutiert schon länger über dieses Thema und auch wir hatten reichlich Gelegenheit, darüber nachzudenken und zu berichten. - Grundsätzlich ist es verständlich, dass sich Organisationen, auch öffentliche, darüber Gedanken machen, wie man denn den Aufwand, den man in gemeinnützige Anlagen steckt, wieder zu amortisieren. - Allerdings sind die Wanderwege der Insel keine Angelegenheit der Gemeinden, sondern die Inselregierung mit ihren Möglichkeiten ist dafür zuständig und sollte, als generelles touristisches Angebot und Lockmittel, die Routen dieser Insel intakt halten und darüber auch verfügen. - Dafür Geld zu kassieren, das kann nicht im Generalinteresse der Insel sein, da es sich schließlich fast um unseren einzigen "Bodenschatz" handelt, der aber für alle zugängig und erfahrbar sein muss. - Dafür sind unsere Steuergelder da, man muss das als Werbungskosten begreifen, jetzt noch mal zu kassieren, das ist schlichtweg eine Frechheit und birgt sicherlich auch rechtliche Unsicherheiten, da man öffentliches Gelände nur noch gegen Bezahlung zugänglich macht.
Gut, dafür gibt es genügend Beispiele, sei es nun auf den anderen Kanareninseln oder sonst wo in der Welt, aber richtig wird es trotz der anderen Beispiele auch nicht und man darf fürchten, dass andere Gemeinden sich dieser doppelten Besteuerung anschließen werden, um den Gemeindesäckel zu entlasten. - Was die letzten zwei Monate als Probe lief, soll nun also ab Oktober Wirklichkeit werden, der Zugang zu den Quellen von Marcos und Corderos kostet dann also 10,- Euro pro Person wenn man den Weg alleine gehen will und 20,- Euro, wenn man diesen geführt machen will. - Es ist völlig in Ordnung, wenn man eine Dienstleistung wie eine Führung berechnet, allerdings sollte man die Wahl lassen ob man das will, aber für den schlichten Zugang zu einem unserer interessantesten Wandergebiete zu kassieren, das geht einfach nicht und wird auch die Dienstleister rund um die Gemeinde Los Sauces schädigen, da nun mit weniger Besuchern zu rechnen ist. - Allerdings bietet die Gemeinde jede Art von Rabatten, einmal für die Einwohner von Los Sauces selbst, aber auch für organisierte Touren und Reiseveranstalter. - So zielt diese Gebühr genau ins Herz unserer eigentlichen Zielgruppe, den Individualreisenden, welche auf eigene Faust und Initiative die Schönheiten dieser Insel entdecken und erfahren wollen. - So bleibt nur, diesem negativen Beispiel von falschem Engagement keinen Rückhalt zu geben und sich lieber den vielen anderen wunderschönen Ecken dieser Insel zu widmen, die es überall hier gibt und natürlich niemand dafür Geld verlangt. - Schade, aber man kann dieser egoistische Aktion der Gemeinde San Andres y Sauces nur boykottieren und so hoffen, dass man diesen unglücklichen Versuch, mit den Schönheiten dieser Insel einseitig Geld zu verdienen, bald wieder fallen lassen muss.
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Sie sind komplett abgedreht!
Gestern sprach ich mit alten Palmeros.
Einer sagte mir:
Zitat:
"Wenn einer in unserem Wald was von mir verlangt, haue ich ihn um!"
"Der Wald gehört uns und er ist völlig eintrittsfrei".
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Da ich weiss, dass diese Naturburschen machen, was sie sagen, dürfte es für evtl. Parkwächter echt gefährlich werden.
Wer legt den "Verwirrten" in Sauces y San Andrés das Handwerk?
Sollte man zu einem Boykott des Gebietes aufrufen?
Muss man wie Charles Bronson handeln, wenn eine Frau ROT sieht?
Man muss wohl!
Wie kann man die Sperren umgehen und die Wächter schön ärgern?
Ich bin mir sicher, das wird noch sehr viel Ärger verursachen.
Man stelle sich vor:
Geldgeile
Apparatschiks kommen auf die Idee, die Wälder des Teno Gebirges, die Waldwege des
Anaga Gebirges oder gar die
Las Cañadas entgeltlich zu machen.
Was dann?
Man muss diese Regelungen konsequent missachten und zivilen Widerstand leisten, das kann auch Gewalt gegen Sachen sein (Zerstörung von Kassenhäusern, Schranken, Hinweisschildern auf Eintritt, Zäunen etc.)
Das wird geschehen, da bin ich sicher!
Zitat:
Baut sowas besser erst gar nicht auf, wir werden es zerstören!
Robin H.
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Schönen Ungehorsam
M.