Der inzwischen 64-jähriger Berliner, Peter K., soll jahrelang in
Adeje gelebt, proforma jedoch zunächst bei seinem Sohn, später bei einem Bekannten in Berlin gewohnt haben, um die „Ortsansässigkeit“ vorzutäuschen und
Arbeitslosengeld bzw. Hartz IV einzustreichen.
Vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten wurde er nun wegen Betrugs mit einem Schaden von 15.500 Euro zu 10 Monaten Haft auf Bewährung zuzüglich 5.000 Euro Geldbusse verurteilt. Der Gesamtschaden wurde zunächst auf 80.000 Euro beziffert, im Verfahren wurden jedoch drei der Anklagepunkte eingestellt. Die Kaution für eine U-Haft-Verschonung von 14.500 Euro wird für Schadensersatz verwendet. Arm scheint Peter K. dadurch nicht zu sein. Er habe sein Haus in
Adeje verkauft und für 220.000 Euro eine Villa auf La Palma erstanden, wird berichtet.
Zum Verhängnis sei ihm seine Prahlerei auf Teneriffa geworden, mit Sprüchen wie „den Staat muss man schädigen“ und „die sind so dumm“. Eine anonyme Anzeige habe ihn schließlich vor das Berliner Gericht gebracht.
FAZIT: Betrug lohnt sich nur so lange, wie man nicht erwischt wird.
Quelle ___________