Natürlich versuchen Lobbyisten der Platzhirsche des Einzelhandels auf den Canarias die Ansiedlung von LIDL zu verhindern.
Man ist gerne allein unter den Platzhirschen. Alles fein aufgeteilt und abgesprochen, da braucht man keine Konkurrenz.
canarias_verona11880 hat uns ja hier geholfen.
So sehen sie aus, die Verhältnisse auf dem Canarias Einzelhandelsmarkt:
PLATZHIRSCHE A PLATZHIRSCHE B PLATZHIRSCHE C
DISCOUNTERHIRSCH
Und Ihr werdet lachen, auch bei den Platzhirschen sitzen viele Frauen mit Minimaljobs an der Kasse.
Die Arbeitsverhältnisse des Personals unterscheiden sich kaum noch von denen bei LIDL und ALDI in Deutschland.
Warum soll LIDL Arbeitsplätze bei anderen vernichten?
Das machen die Platzhirsche schon seit langer Zeit.
Arbeitsplätze werden von der Wirtschaft seit Jahren selbst abgebaut, weil man die Kosten reduzieren will und muss. Das ist nichts Neues und läuft weltweit so ab.
Der Verbraucher will es einfach so. Er will ganz viel für ganz wenig Geld und das geht nur, wenn das Personal bei ALDI und LIDL nur wenig verdient und dabei viel arbeitet.
Der eiskalt kalkulierte Dauertiefpreis korrespondiert mit dem eiskalt kalkulierten Dauerniedriglohn.
Das gilt für alle oben erwähnten Platzhirsche genau so wie für LIDL und ALDI.
Keine Angst, ALDI wird nicht auf die Inseln kommen. ALDIS Liebling ist derzeit Osteuropa, Polen, Russland etc., da ist noch viel zu verdienen.
Die mit viel Finanzen ausgestatteten Lobbyisten der Platzhirsche haben halt jahrelang so gut geschmiert, dass man LIDL verhindern konnte.
Jetzt geht das nicht mehr und wir werden sehen, was LIDL bringt.
Ganz sicher zunächst Bewegung im Preisniveau der Artikel, die bei LIDL offeriert werden.
Warten wir mal ab. Mit den deutschen LIDL hat das aber wenig zu tun.
Wir sind schon längst in der Discountergesellschaft.
FH Düsseldorf Bericht
Das Netz der Discounter wird immer dichter!
Das kann man beklagen, aber es will niemand hören. Die Uhr kann auch nicht mehr zurückgedreht werden.
Früher haben die Leute auch noch CDs im Laden gekauft. Was ist heute?
Weil die großen Companies das Internet vernachlässigt haben, bekommen sie alle Probleme, denn der Verbraucher kauft im Intenet oder klaut gar im Internet.
Man kann sich gerne für den Tante Emma Laden einsetzen, aber dann muss man auch dazu sagen, dass man Nostalgiker aus Überzeugung ist.
Mit dem wahren Leben in der Konsumgesellschaft, dem Kapitalismus Marke EU, hat das nichts zu tun. Der geht seinen Weg und dies auch, weil die Verbraucher es wollen. Wer ist es denn, der mit Geiz ist Geil Augen durch das Land zieht?
Der Verbraucher doch wohl!
Gut, er hat weniger Geld, aber muss deshalb die Kassiererin versklavt werden? Die hat doch auch nur kein Geld.
Der Weg hin zu einem Primat der Ökonomie, wo keinerlei Rücksichten mehr auf kulturelle und gesellschaftliche Zusammenhänge genommen wird, ist ein Irrweg.
Das zeigt sich immer mehr. Vielleicht kommt Oskar gerade zur rechten Zeit, um dies für den Stimmenfang nutzen zu können. Später muss er aber auch was machen. Gell, Oskar!
Schönes Discounten
M.