UPDATE 2008-08-21_09:30 GMST
Die spanischen Behörden werden voraussichtlich zwei Tage für die Identifizierung der Opfer benötigen. Auch deutsche Forensiker unterstützen die Arbeiten. Die Identifikation der teilweise völlig verkohlten Opfer ist schwierig und muss anhand von Fingerabdrücken und DNA-Analysen erfolgen.
Beim schwersten Flugzeugunglück in Spanien seit 25 Jahren wurden gestern 153 Menschen getötet und 19 zum Teil meist schwer verletzt. Die Maschine der Spanair, einer Tochtergesellschaft der Skandinavian Airlinses SAS, hatte gestern beim planmäßgen Start um 13:00h Ortszeit bereits Probleme und der Pilot musste den Start abbrechen. Die Probleme schienen beim zweiten Startversuch um 14:40h behoben zu sein, doch geriet noch auf der Startpiste das linke Triebwerk in Brand. Die Maschine hob kurz ab, und sackte dann sofort durch um in einer
Geländemulde zu zerschellen. Die Tanks waren gut gefüllt und das Flugzeug stand sofort in Flammen. Einzig ein kleiner Bach bewirkte, dass nicht alles verbrannt sei, sage eine Flughafenmitarbeiter.
Es ist immer noch nicht eindeutig geklärt, ob auch Deutsche unter den Opfern sind. Laut Lufthanse, die den Flug mit Spanair von Madrid nach Las Palmas gemeinsam betrieb, befand sich eine vierköpfige deutsche Familie in der Unglücksmaschine.
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