Gestern erhielt ich eine PM eines Residenten aus
El Sauzal, der derzeit ernsthaft persönlich bedroht wird, weil er im Gesamtzusammenhang das nachfolgende Thema in einem Portal über Teneriffa anschnitt. Wenn ich das richtig interpretiere, erinnert ihn seine Situation derzeit an das Vorgehen, welches man von der Organisation
Ku-Klux-Klan kennt.
Wie ich erfuhr, erhielten auch andere diese Information.
Ich darf betonen, dass diese Problematik nicht den Transport von Deutschland nach Spanien (Islas Canarias, Melilla, Ceuta, Baleares, Peninsula) betrifft, sondern den "Patentransport" aus den o.a. Gebieten in die Bundesrepublik Deutschland.
Das Thema ist sehr brisant und meine ersten Ermittlungen haben ergeben, dass es einen "Schwarzen Markt für Laborhunde" tatsächlich gibt!
Das Thema
LABORHUNDE sollte daher nicht unter den Teppich gekehrt werden.
Täter könnten ahnungslose
Flugpaten für Hunde durchaus für ihre Zwecke nutzen, denn der Flugpate kennt ja in der Regel keine Hintergründe, es sei denn, er macht das als Mitglied einer Tierschutzorganisation. Man kann in diesem Zusammenhang durchaus von einer "mittelbaren Täterschaft" unter Ausnutzung der Arglosigkeit der Flugpaten sprechen.
Nachdem ich mich ein wenig mit der Sachlage beschäftigt habe, fällt folgendes auf:
Wie Deutsche und Österreicher hier berichteten, gibt es in den beiden Ländern jede Menge Tierheime mit herrenlosen Tieren. Massenhaft können Tiere nicht vermittelt werden. Diese werden nach bestimmten Fristen in den Heimen auch getötet. Das muss man sehen.
Ganz brisant soll das Problem in Wien ja sein, wie ein User berichtete.
Mir scheint es folgerichtiger, diesen Tieren auf deutschem Boden ein "Zuhause" in der BRD zu ermöglichen, als den "Hundeflieger" aus Afrika zu chartern.
Auf den Canarias fällt auf, dass sich vor allem Residenten, aber auch Einheimische, teilweise vehement wehren, wenn Tierheime in ihrer Nähe eröffnet werden sollen.
Ich verweise exemplarisch auf einen Fall auf La Palma.
Mathias Siebold von lapalma.cc schrieb dazu:
Zitat:
Erneuter Anlauf für eine Tierheim ähnliche Einrichtung
Da tun wir uns richtig schwer, keine Gemeinde will Auffangbecken für die vielen streunenden Hunde und Katzen sein und vor allem, wer bezahlt die Betreuung und das Futter. Nachdem eine solche Einrichtung für Puntagorda angedacht war und wir nie wieder davon was gehört haben, soll nun in Barlovento ein Rehabilitationszentrum für Tiere entstehen. Das Cabildo Insular will das Geld für den Bau der Anlage stellen, 250.000 Euro hat man dafür vorgesehen und nun muss Barlovento das Grundstück dazu geben, eine Finca mit dem Namen Los Camachos. Die entscheidende Frage, ob später die Gemeinde oder die Inselregierung den Unterhalt der Anlage finanziert, die wird noch nicht gestellt.
Es soll eine Pflegestation werden, nicht nur für "verloren gegangene" Haustiere, sondern für alles was unter den Oberbegriff Fauna fällt und in Problemen steckt, seien diese gesundheitlicher Natur oder mit dem häufigen Problem behaftet, kein zu Hause zu haben. Wie eng man Fauna nun sieht, das wird sich zeigen, theoretisch könnte man dort dann auch Politiker entsorgen, die um Mai 2007 bei den Kommunalwahlen von den Wählern ausgesetzt werden. - Wäre aber schade, wenn die die Plätze den Hunden und Katzen wegnehmen, die unbedingt eine Auffangstation brauchen, die längst hätte gebaut werden müssen, aber an vielen Kleinigkeiten gescheitert ist. Keine Gemeinde will die Kosten dafür übernehmen, die Problemtiere der ganzen Insel zu versorgen und in dicht besiedelten Gegenden will kein Nachbar solch eine Anlage haben. Wir haben aber genug völlig freies Land und auch genug Geld, unseren, selbst produzierten Problemfällen eine Unterkunft zu geben. Mal sehen ob es dieses Mal klappt, dabei sollte man auch einen Faktor nicht übersehen, von außen aber auch von innen betrachtet man unser geringes Engagement für Tierschutz seit längerem mit Argwohn und nagt auch am Ruf als Weltbiosphärenreservat.
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Teilweise gehen Rsidenten und Einheimische gegen deren Betrieb auch kollusiv vor.
In der Gemeinde
El Sauzal wurde sogar ein Tierheim wegen Protesten dieser Gruppen geschlossen. Insbesondere scheuen die Gemeinden die Kosten. Sie wollen dann diese Stationen gerne auf einem anderen Gemeindegebiet.
Beim Thema Flugpatenschaften sollten potentielle Paten daher immer den Sachverhalt genau ermitteln.
Es ist schon auffällig, dass die Aufrufe im vergangenen Jahr in allen kanarischen Foren erheblich gestiegen sind. Man kann daher nur zur Vorsicht raten und bitten, "unbequeme" Fragen zu stellen und die Aufrufer genau zu durchleuchten.
Das Ansteigen der Aufrufe kann mehrere Ursachen haben.
Vielleicht gibt es immer mehr Tiere, die nach Deutschland ausgeflogen werden sollen.
Da stellt sich natürlich immer die Frage, ob den Belangen des Tierschutzes dadurch wirklich ein guter Dienst erwiesen wird.
Durch die Harmonisierung der Rechtsordnungen im Vereinten Europa hat sich auch der Druck auf die spanischen Administration verstärkt, Tiere wirksamer zu schützen.
Auch bei der Flüchtlingsproblematik im Atlantik zeigt sich ja immer wieder, dass man in erster Linie die Zustände im eigenen Land verbessern muss, um die Menschen vor einer lebensgefährlichen Flucht zu bewahren.
Das gilt grundsätzlich auch für das Leiden von Tieren.
Man muss die Situation vor Ort verbessern und es gibt inzwischen genügend Rechtsmittel, um Ayuntamientos auf den Inseln zu zwingen, ihren gesetzlich geforderten Aufgaben nachzukommen.
Das Ausfliegen von Tieren kann daher meiner Meinung nach nur
"ultima ratio" sein!
Leider muss zur Kenntnis genommen werden, dass es einen
Schwarzmarkt für Laborhunde tatsächlich gibt.
Diesen Leuten muss energisch das Handwerk gelegt werden. Das gelingt aber nur, wenn man auch scheinbar legale Praktiken der Beschaffung von "Hundematerial" für Labore hinterfragt und kontrolliert.
Hier muss sich der Staat meiner Meinung nach grundsätzlich auch um die Tätigkeit von "
Flugpatenvermittlern" einmischen, die derartige Transporte organisieren.
Insbesondere muss man wohl auch
"Agent Provocateurs" im Rahmen von Internetaufrufen hinsichtlich Flugpatenschaften agieren lassen.
Das ist wie beim Rauschgift. Man muss geeignete Mittel finden, um die verborgenen Wege der "Ware" zu ergründen.
Hilfsbereite Menschen, die sich um herrenlosen Tiere kümmern und dafür sorgen wollen, dass diese ein anständiges "Zuhause" bekommen,
sollten sich bitte nicht angesprochen fühlen. Ich mahne aber an, zu überdenken, ob dies langfristig der richtige Weg sein kann, wenn Menschen in Afrika und Asien am Hungertod sterben und Tiere für viel Geld 4000 km in ein neues "Zuhause" geflogen werden.
Tierschutz muss in Europa dort resalisiert werden, wo die Tiere geboren wurden.
In diesem freien Forum darf man sicherlich dieser Meinung sein und sie natürlich auch äussern.
Eskann nicht angehen, dass neben dem Leid der Tiere auch noch eine "
Menschenjagd" begonnen wird, auf Menschen, die sich kritisch mit Flugpatenschaften beschäftigen.
Der "Versand" von Laborhunden ist ein lukratives Geschäft.
Diesen Verbrechern muss man den "Broterwerb" extrem erschweren. Den Verbrechern, die Menschen bedrohen, weil sie diese Problematik kritisch beleuchten, muss auch energisch das Handwerk gelegt werden. Menschenverachter sind in der Regel auch Tierschänder, das ist jedenfalls meine Erfahrung.
Guten Flug
M.