Tötung ist immer inhuman und barbarisch, vor allem dann, wenn der Staat tötet, weil er glaubt, sich zum Herr über Leben und Tod machen zu müssen.
Insoweit geht es hier ohnehin nur um die Entscheidung zwischen Pest und Cholera.
Wenn man schon in einem Land lebt, das die Todestrafe noch vollzieht - es sind leider nicht wenige - sollte man den Verurteilten die Wahl der Hinrichtungsmethode lassen.
Zitat:
Islamistische Terroristen wollen nicht erschossen werden - das sei unmenschlich Wegen ihrer Beteiligung an Terroranschlägen, die auf Bali durchgeführt wurden, wurden drei Islamisten aus Indonesien zum Tode verurteilt. Bei den Anschlägen starben 202 Menschen. Gegen die Hinrichtungsmethode protestieren die drei. Die Vollstreckung sei inhuman, weil sie erschossen werden sollen.
Das teilten die Anwälte der Verurteilten mit und legten eine Verfassungsbeschwerde ein. Bei einer Erschießung könne es sein, dass Verurteilte nicht gleich tot sind. Dadurch müssten diese unnötiges Leid ertragen. Stattdessen käme als Vollstreckung eher eine Köpfung oder eine Giftspritze in Frage.
Man fürchtet Gewaltreaktionen der Radikalislamisten aus der Bevölkerung nach der Hinrichtung. Daher wurden besondere Sicherheitsvorkehrungen um die Haftanstalt der Verurteilten, die auf einer Insel ist, angeordnet. Indonesien ist der Staat mit der größten moslemischen Bevölkerung weltweit.
Quelle: www.20minuten.ch: News von jetzt! |