Eine wirklich sehenswerte Veranstaltung
Nachdem wir wieder gut zu Hause angekommen und die vertrockneten Blumen entsorgt sind und auch die Urlaubswäsche gewaschen ist, hier nun mein versprochener Bericht. Jetzt habe ich auch das passende Thema im Forum gefunden, das hatte ich bei meinem ersten Bericht wohl übersehen. Nochmals danke, GuentherM und El Golfo, für den Hinweis auf die
Veranstaltung und
den Weg dorthin. Das waren gute Tipps.
Nach problemloser Anfahrt bei geringem Verkehrsaufkommen am Sonntagmorgen waren wir schon nach etwa einer Stunde am Ziel
9. Wir sind von oben, also von der Straße zum Teide, zum Ort Chirche hinuntergefahren. Wir ließen uns jedoch von der Absperrung aufhalten und haben das Auto am Mirador
9 mit herrlicher Ausicht
9 geparkt. Als wir dann aber an der Absperrung vorbei gingen, lasen wir, dass nur der Ortskern gesperrt sei. Das kam uns zu Pass, denn die Straße vom Mirador nach Chirche schien uns doch sehr steil zu sein und wir dachten mit Schaudern an den Rückweg. Also fuhren wir an der Absperrung vorbei bis zum Ort. Gleich am Ortsanfang an der Era Rompida
9 war links ein Schotterweg zu einer Freifläche im
Barranco, wo wir unser Auto gut abstellen konnten (Andere machten es genau so, denn bei unserer Rückkehr war die Fläche zugeparkt).
Wir gingen von oben kommend in den Ort bis zum Wasserbehälter
9 , sind dann nach links abgebogen
9 , und suchten als Erstes den „Horno de Teja“, den Brennofen für die Dachziegel, auf dem Hügel auf. Auf dem Weg dahin begegnete uns eine wilde Horde
9 , die sich zum Glück als Musikanten herausstellten und nicht als Desperados. Der Horno de Teja war nicht sehr groß, aber noch einigermaßen intakt
9 . Auf dem Rückweg konnten wir beobachten, wie die Dachziegel von Hand geformt wurden
9 und wie früher mit Hilfe eines Esels, der eine Tabla zog, gedroschen wurde
9 . Ganz nahe dem
Barranco haben die Wäscherinnen auf traditionelle Weise, mühsam also, gewaschen und die Wäsche zum Trocknen ausgebreitet
9 . Die Frauen schienen daran Freude zu haben, freundliche Auskunft für uns Touristen inbegriffen.
Unser Weg führte uns weiter die Hauptstraße bergab
9 . Zuvor kamen wir an einem Haus vorbei, in dem eine Frau Nadelarbeit verrichete
9 und eine „Quacksalberin“
9 die ihren Arbeitsbereich zeigte. Die Hauptstraße abwärts gehend, begegneten uns zwei Frauen mit Traglasten auf dem Kopf
9 , in diesem Fall waren die Eimer mit Wasser gefüllt. Auch andere praktische Transportmittel kamen uns entgegen
9 . Wir sahen, wie eine Taller del Zapatero eingerichtet war
9 und konnten verfolgen, wie die Señoras fachsimpelten
9 .