
15.07.2008, 16:40
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| Lesender Benutzer | | Registriert seit: 14.06.2008 Ort: Kabul-Guarazoca-Ifonche**Und die Frisur hält immer noch!
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Eein sehenswerter Film, der heute auf ARTE läuft! No Direction Home - Bob Dylan - USA,GB 2005 ARTE DE
Dienstag, 15.07.2008
Beginn: 22:45 Uhr Ende: 02:15 Uhr Länge: 210 min. "Porträt des Rockidols Bob Dylan" Zitat: |
Musikgeschichte schrieb Regisseur Martin Scorsese bereits 1978 mit "The Last Waltz", seinem Dokumentarfilm über das Abschiedskonzert von The Band, einer Gruppe, die unter anderem als Begleitband von Bob Dylan Berühmtheit erlangte. In "No Direction Home" beleuchtet er die frühen Jahre des Songwriters und Musikers Bob Dylan und schafft dabei auch ein musikalisches Meisterwerk. Martin Scorsese, der die diesjährige Berlinale mit "Shine a Light", der spektakulären Verfilmung eines Rolling-Stones-Konzertes, eröffnete, konzentrierte sich in seinem Bob-Dylan-Porträt auf die Jugend des Sängers und Songwriters und die Anfangsjahre seiner musikalischen Karriere. Deren Ende markiert die England-Tournee des Jahres 1966, bei der Dylan erstmals mit einer elektrisch verstärkten Band auftrat. Auf den "Judas!"-Ruf, den ein empörter Fan damals in Manchester in den Saal schleuderte, reagierte Dylan unerschrocken mit der Anweisung an seine Band "Play fucking loud!". Wie in einem Dylan-Song wechselt Scorsese ständig die Perspektive. Er lässt einmal Dylan selbst zu Wort kommen, der für den Film sein erstes großes Interview - wenn auch nicht Martin Scorsese selbst, sondern seinem Manager Jeff Rosen - seit langer Zelt gab. "Da erfahren wir, dass der Mann, den die ganze Welt für die zentrale musikalische Figur der amerikanischen Protestbewegung gehalten hat, sich selbst nicht dafür hielt. Mit irgendwelchen Ideologien hatte ich nie wirklich was am Hut. Egal, in welcher Szene ich mich bewegte, ich fühlte mich immer als Außenseiter'." (Filmkritiker und Autor Matthias Leybrand). Mal schildern Weggefährten wie Pete Seeger, Joan Baez oder Allen Ginsberg die Entwicklung Dylans, der sich vom Rock 'n' Roller seiner Jugendtage über den Protest-Folksänger der frühen 60er bis zum elektrischen Rocker jener England-Tour wandelte. Die aufregende und aufreibende Geschichte jener Jahre erzählt Scorsese nicht chronologisch und er verzichtet auf jeden eigenen Kommentar.
| Presse: Martin Scorsese |