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Alt 12.07.2008, 12:12
Hijo de Puta Hijo de Puta ist offline
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Ort: Kabul-Guarazoca-Ifonche**Und die Frisur hält immer noch!
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Hijo de Puta befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
man müßte das sicher differenzierter betrachten...
Von mir aus!

El Tomate, wenn im Tourismus und in der Bauwirtschaft viele Arbeitsplätze verloren gehen, dann ist das durch

Windenergie, Photovoltaik, Wassergewinnung/aufbereitung, Fischereiindustrie/Aquakultur u.s.w. kaum zu kompensieren.

Viele dieser Betriebe entstehen als ZEC Unternehmen.
Bei Call Centern und im IT Bereich werden auf den Canarias eher keine Arbeitsplätze geschaffen. Erstere sind durchweg kriminell und letztere werden auf den Insel allenfalls als Departamento betrieben und häufig auf wieder geschlossen.
Zitat:
Wer dagegen Leistungen für zugereiste, gutbetuchte Ruheständler anbietet, dürfte davon eher nicht betroffen sein.
Da irrst Du. Frage mal diejenigen, die das vorwiegend für englische Ruheständler taten. Durch den ungünstigen Wechselkurs des Pfund zum EUR ist das Leben für die auch erheblich teurer geworden und die finden Dependancen, die für sie erheblich günstiger sind.
Ich würde ja diesen Leuten die Kapverden empfehlen. Ein ganz heisser Tipp ist auch Marokko, da kann man im Winter auch mal Ski fahren!

Zitat:
Und nochmal: Auch in D wird´s enger und enger, weil ein Großteil industrieller Wertschöpfung aus Kostengründen gen Osten abgewandert ist und weiter abwandert.
Das ist aus meiner Sicht auch nicht mehr umzudrehen, während mir die Probleme auf den Kanaren eher zyklischer Natur zu sein scheinen.
Deutschland hat seine Aufgaben gemacht und ist auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig.
Ich prognostiziere, dass Spanien in den nächsten 10 Jahren keine Wachstumsraten wie in den vergangenen Jahren mehr haben wird.
Das wird auch in Irland so sein.
Ausserdem erhalten die Spanier ja viel weniger Geld aus Brüssel. das hat in der Baubranche richtig eingeschlagen.

Im Tourismusbereich gilt folgendes:

Geht es den Deutschen und den Briten schlechter, hat das ganz besondere Auswirkungen in Spanien und auf den Canarias.

Nehmen wir nur den Ölpreis:

Wer kann sich in Zukunft noch eine Reise von 7000 km aus Deutschland oder 8000 km aus England leisten?
Früher waren die günstigen Lebenshaltungskosten auf den Inseln noch ein Grund, in den Flug zu investieren.
Das ist nicht mehr der Fall.
Die Lebenshaltungskosten auf den Canarias sind die höchsten in ganz Spanien.

Der Warenkorb einer Familie auf den Inseln hat sich seit 2000 und ca. 50% verteuert.
Da würden in Deutschland alle Lidls und Aldis brennen.

Steigende Bedarfe auf den Inseln?

Na, klar!

Sprachkurse für reiche Russen!


Grüße

Morta, der DELLA

Geändert von Hijo de Puta (12.07.2008 um 12:24 Uhr).
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