Das TEILT das Deutsche Honorkonsulat NICHT MIT Bürger der Bundesrepublik, die in diesen Wochen einen neuen Reisepass benötigen und beantragen wollen, trauen ihren Ohren nicht. Wegen der neuen, schärferen (Schäuble-)Bedingungen und der genetischen Erfassung aller Daten, ist es erforderlich, den Reisepass nicht hier auf den Kanarischen Inseln zu beantragen, sondern in Madrid!!! Das Gerät zur Aufnahme der Fingerabdrücke ist weder in Sta. Cruz auf Teneriffa noch in Las Palmas auf Gran Canaria vorhanden.
Antragsteller werden gebeten, ein Tagesflugticket nach Madrid zu buchen. Der
Flug koste für Residenten nur 60,- € (plus unerwähnte Spesen für Bus oder Taxi) und man müsse dafür einen Stresstag einplanen, so die Auskunft der Bediensteten in Sta. Cruz. Die Kosten des Reisepasses, die zwischen 70,-€ und 130,-€ liegen, kommen selbstverständlich noch hinzu.
Betroffene halten diesen Zustand für eine "Geldschneiderei ersten Ranges", schließlich ist es nicht die Schuld der Bürger, dass die Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen nicht einhergeht mit der Bereitstellung der dazugehörigen Ausrüstung. Zurzeit ist nicht geklärt, wann und ob das erforderliche Equipment jemals die Kanaren erreichen wird. Man könne sich jeweils und jährlich "vorläufige Reisepässe" ausstellen lassen, mit denen allerdings keine außereuropäischen Reiseziele angesteuert werden können und die mit Zeit- und Kostenaufwand verbunden bleibt. Für Auslandsaufenthalte können obendrein dann die jeweiligen (wieder kostenpflichtigen) Visa beantragt werden.(In dem Zusammenhang lesen Sie "Showbühne": Es ist kalt geworden auf Teneriffa. Sehr kalt. (hardy) |