Hallo Dante,
na wenigstens hat ein User den Bericht gesehen.
Immerhin wurde der ja mit dem Civis Fernsehpreis 2008 ausgezeichnet.
Das Thema müsste hier eigentlich intensiv beleuchtet werden, vor allem für unsere Condor Fliegenpreisliebhaber.
8000 km mit Condor hin und zurück kosten ja manchmal nur fliegenpreisige 120 EUR.
800 - 1000 km im Cayuco, meist nur hin, kosten bei den Schleppern aber 600 - 1000 EUR, je nach Saison.
Hier wurde schon darauf hingewiesen, dass die Europäer an diesen Cayuco und Patera Regatten nicht unschuldig sind, sagen wir besser, sie haben die wesentlichen Ursachen dafür durch eigenes Handeln gesetzt.
Sie sind direkt dafür verantwortlich, dass der Atlantik zwischen Westafrika und den Canarias zu einem der größten Wasser-Friedhöfe der Welt geworden ist.
Denken wir auch an die Importzölle der EU für Waren aus Afrika, die es fast unmöglich machen, dass die Afrikaner Produkte in die EU liefern können.
Aber die Fischgründe vor Westafrika können die Europäer leerfischen und abgelaufene oder aus dem Verkehr gezogenen Medikamente können in Afrika noch an den schwarzen Mann bzw. die schwarze Frau gebracht werden.
Gewinnbringend natürlich.
Ich bin dafür, das Preisverhältnis zwischen Cayuco Überfahrt und "Conder Fliegen" umzukehren.
Die Personen sollte man aber nicht austauschen. Der verweichlichte Nordeuropäer eignet sich gar nicht für solche Überfahrten. Da würden zu viele umkommen, selbst wenn die fahrt ganz ohne Komplikationen verläuft.
Der Afrikaner ist da evolutionsbedingt einfach erheblich leidensfähiger.
Wo kam der erste Mensch zur Welt? Genau!
Die Flüchtlinge aus Westafrika sind ein europäisches Problem und das muss mit europäischen Mitteln gelöst werden.