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Alt 17.05.2008, 11:55
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Pensador_XL Pensador_XL ist offline
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Standard Ein sehr aufschlussreicher Beitrag, ...

mac08151.

Auch wenn der Doppelbeitrag wegen Überlänge manch Einen abschrecken könnte, er enthält viel mehr Aussagekraft, als mir zur Verfügung stand.

Ich bitte euch Forianer, lest diese Beiträge und lest hier weiter!

Um nur noch einmal den konstruktiven Teil aus deinen Beiträgen abzugreifen und ihn damit als zentralen Punkt hervorzuheben, gekoppelt mit der Hoffnung, dass die Forianer dazu auch eigene Meinungen kund tun:

Zitat:
Zitat von mac08151 Beitrag anzeigen
Die Fehler der Vergangenheit rächen sich langsam, aber sicher.
Irgendwie sind auch die Touristen heute erheblich kritischer geworden und lassen sich nicht mehr überall unterbringen.

Was tun?

1. Endlich ein stimmiges Gesamtkonzept für die Inseln entwickeln und danach handeln. Eine Art Agenda 2012, für die zukünftige Ausrichtung.
2. Konsequenter Rückbau von Bettenkapazitäten. Es gibt viel zu viele und dies in einem Preissegment, mit dem man langfristig in Europa keine Geschäfte mehr machen kann.
3. Die konsequete Verfolgung des Zieles, einen ökologischen Qualitätstourismus zu offerieren. Der kann und muss ruhig ein wenig teurer sein. Die Menschen zahlen gerne für gute Qualität.
4. Es muss viel mehr Geld direkt auf den Inseln landen und nicht bei TUI und Thomas Cook. Es kann doch nicht richtig sein, dass der Gastgeber sich mit einem Almosen abspeisen lässt und die Aktien an der Londoner Börse steigen.
5. Konsequente Bekämpfung von Korruption in der kanarischen Gesellschaft. Die Schandflecken sind zum großen Teil durch Korruption enstanden und erweitert worden.
6. Schaffung des Bewusstseins bei den Einheimischen, dass IHRE Inseln auch noch für die Kinder und Kindeskinder lebenswert sein müssen. Erziehung zum mündigen Bürger, der sich gegen die "Vergewaltigung" seiner Umwelt auflehnt und den Politikern Feuer macht.
7. Einführung einer wirklich freien Presse und Beendigung der Hofberichterstattung. Das gilt auch für Rundfunk und Fersehen auf den Canarias. Bisher habe ich den Eindruck, dass diese Instititionen eher "Propaganda Stationen der Machthaber" sind.
8. Die EU darf nicht jeden Wahnsinn mitfinanzieren.


Zum Schluss noch was Positives.

El Hierro ist eine Superinsel von der man viel lernen kann.
La Palma ist noch zu retten, wenn die Korruption konsequent bekämpft wird.
La Gomera ist auch noch nicht verloren, wenn man sich nicht als "Zweigstelle Teneriffas" sieht.

Von den "Kleinen Canarias" müssen jetzt die Impulse für die zukünftige Entwicklung der "Großen Canarias" ausgehen.

Die drei Kleinen bekommen von mir viel mehr als 52 Punkte. Mindestens so viel wie Dominica (Das La Palma der Karibik).
Dieser Tread, diese Beiträge gehören so innig zu Teneriffa wie kaum ein anderer Teil dieses Forums. Viel wichtiger als der Umstand, ob es heute Viejas oder Lappas und zu welchem Preis am Hafen oder im Alcampo gibt, ist die Zukunft dieses Eilands und dessen Nachbarn.

Wie kann man die Verantwortlichen erreichen? Ich meine die von mac08151 aufgelisteten "Heuschrecken" und die politisch Verantwortlichen? Sicher geht das nur in der jeweiligen "lengua". Wäre es möglich, die Forianer zu bewegen, zunächst sich untereinander abzustimmen, dann aber nach dem Motto "getrennt marschieren und vereint schlagen" sich als "Unbequemlinge" an die zuständigen Stellen zu wenden, so zu sagen als "Wachrüttelarmada"? Damit würde das Forum eine wichtige und wertvolle Aufgabe für alle Alt- und Neu-Tinerfeños erfüllen.
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