Wie berichtet wird, besteht der Verdacht, dass die Feuer durch Oberleitungen der UNELCO verursacht wurden.
Das war auch in der Vergangenheit schon der Fall.
Eigentlich ein Unding, dass der örtliche Stromversorger seine Leitungen nicht besser sichern kann.
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Konsequenzen nach Kabelbränden
Im Zusammenhang mit gefährlichen Kabelbränden in öffentlichen Stromleitungen auf der Insel La Gomera hat der Präsident der Inselregierung, Casimiro Curbelo, gestern seine Forderungen an den Stromversorger Unelco bekräftigt. In einer Versammlung mit allen Bürgermeistern der Insel sagte Curbelo, er verlange, dass der Stromversorger umgehend handele und endlich die notwendigen Investitionen vornehme. Der bisherige Zustand der Stromleitungen stelle aufgrund der nur notdürftigen Instandhaltung ein permanentes Risiko für die Insel dar. Seit dem letzten Sommer habe es bereits sechs durch Kabelschäden verursachte Brände gegeben. Unelco solle die Verantwortung übernehmen und umgehend mit den lokalen Behörden die notwendigen Arbeiten vereinbaren. Weiter erklärte der Inselpräsident, dass bereits eine Konferenz der kanarischen Ineslregierungen geplant sei, auf der konkrete Forderungen an den Stromversorger und klare Richtlinien festgelegt werden sollen. Lanfristig müssten alle alten Leitungen ersetzt werden.Der letzte durch ein defektes Überlandkabel verursachte Brand auf La Gomera hat vergangenen Montag stattgefunden. Dabei wurden die Löscharbeiten durch Sturmböen erschwert, die das Feuer immer wieder entfachten. 100 Menschen waren evakuiert worden, rund 35.000 Quadratmeter Palmenwald zerstört. Auch der Garajonay Nationalpark war laut Curbelo durch das Feuer in Gefahr geraten. Radio CLM, 26.01.2008 |
Gutes Löschen
M.d.A./Montesquieu