Zitat:
Die Überschrift der Lokalmeldung ist mit einem Fragezeichen versehen! |
... und Paulino Rivero hatte zum Zeitpunkt, als er vor die Presse trat, auch noch nicht mit seinem engen
deutschen Berater und Nachbarn in El Sauzal gesprochen, deshalb wahrscheinlich die Unklarheit der Aussage.
An diesem Wochenende wird das aber sicher nachgeholt, wahrscheinlich bei Cerveza und Carne de Fiesta.
Zitat:
Meldungstext:
Auf den Kanaren soll es in den kommenden Jahren keine weiteren Lizenzen mehr für Großmärkte und große Handelsketten geben.
Die Regierung will damit die kleinen und mittleren Betriebe der Inseln schützen, viele alteingessene Betriebe mussten in den vergangenen Jahren wegen des Konkurrenzdrucks der Großmärkte ihre Läden schließen. |
Man kann wegen des deutschen Bezuges schon darauf kommen, das dies möglicherweise auch das Aus für LIDL auf den Canarias sein könnte.
LIDL hatte freilich nur
Supermärkte beantragt, ist aber wohl eine
Handelskette.
In Spanien derzeit weit abgeschlagen hinter der Kette
Dia von Carrefour, die ja auch die Plus Märkte in Spanien gekauft hat.
CARREFOUR betreibt in Spanien ca. 2.556
DIA Filialen (sog. hard discount), die Plus Filialen und die riesigen
HIPERMERCADOS auf Tenerife und Gran Canaria.
Wenn man die eigene Meldung von Dezember 2007
Zitat:
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Beide Anbieter (Dinosol und Marcial) beherrschen zusammen über 62 % des Lebensmittelmarktes auf Lanzarote und stehen auch auf den anderen Inseln sehr gut da. Die Leidtragenden sind die Bürger, denn der Warenkorb Lanzarotes gehört mit zu den teuersten der Kanarischen Inseln. Nur auf La Gomera ist das Einkaufen noch teurer.
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im Gesamtzusammenhang berücksichtigt, dann vermutet man eher, dass diese Regelung die Marktführer in die Schranken weisen soll, also z.B. Dinosol und Marcial, die auf Lanzarote den Marktanteil von 62% nicht mehr weiter steigern sollen.
Bürger auf Lanzarote hatten ja die Marktmacht der beiden Handelsketten beklagt.
Von einer LIDL Genehmigung hatten sie zu diesem Zeitpunkt aber sicher schon gelesen.
Zitat:
Isla Canaria Net berichtete am 3.10.2006 folgendes:
Der Direktor von Lidl Spanien, Javier Suárez Ordoño, kämpfte weiter für Filialen seines Unternehmens auf den Kanaren und kann nun ein erstes Erfolgserlebnis verbuchen. Der Lebensmittel-Discounter Lidl wird im Verlauf des nächsten Jahres seinen ersten Markt auf den Kanaren eröffnen. Der Supermarkt mit 800 bis 1.200 m² wird in 2007 auf Lanzarote, Arrecife (Industriegebiet Altavista II, Nähe IKEA) eröffnet. In diesem Markt werden dann 800 der mehr als 1.000 Sortimentsartikel des Discounters feilgeboten. Nach Aussage von Javier Suárez wird es sich dabei um die günstigsten Artikel des Sortimentes handeln. Für das Jahr 2008 rechnet der Lidl-Konzern mit weiteren 10 Genehmigungen für Märkte auf den verschiedenen Kanaren Inseln. Geplant sind neben der esten Filiale in Arrecife (Lanzarote) weitere Märkte in: Puerto del Rosario (Fuerteventura), Telde, Ingenio, Vecindario und Agüimes (Gran Canaria), Granadilla, San Miguel de Abona, Adeje und Puerto de la Cruz (Teneriffa). Mindestens 20 bis 30 Arbeitsplätze würden laut Vorstand je Lidl-Filiale auf den Insel neu geschaffen, in den größeren Niederlassungen sollen es gar 30 bis 40 neue Jobs werden. Alles in allem werden nach Angaben von Lidl-Spanien-Chef Javier Suárez Ordoño ca. 600 Menschen auf den Kanaren von Lidl einen neuen Arbeitsplatz erhalten.
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Da hätte sich folgende Fragen aufdrängen müssen:
Hat LIDL vielleicht zwischenzeitlich freiwillig wieder Abstand genommen? Ich glaube es zwar nicht, aber das hätte man ja bei LIDL Spanien erfragen können.
Kann die kanarische Regierung dies inhaltlich überhaupt so regeln?
Was ist konkret mit den Anträgen von LIDL passiert?
So ist es nicht verwunderlich, dass die fragliche Meldung von Megawelle die Menschen verunsichert hat, denn sie hatten es ja vorher anders gelesen.
Salu2
M.d.A./Hiperdino