
17.04.2008, 13:50
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Zitat: Der Tod hat seinen Preis - den Darwin Award
Angeblich ist Vorfreude die schönste Freude. Das hat zumindest der allzu naive Volksmund erkannt. Alle anderen wissen: es ist die Schadenfreude. Auf die Spitze getrieben wird dies von den Darwin Awards - der Preis für eine möglichst skurrile Art, aus dem Leben zu scheiden.
1994 machte eine Geschichte im Internet die Runde: ein Mann hatte versucht, ohne zu bezahlen Waren aus einem Verkaufsautomaten zu ziehen, schüttelte dazu den Automaten, zog daran - und wurde von dem umfallenden Kasten erschlagen. Schon damals erwies sich das Internet als williger Verbreiter skurriler Geschichten und schnell wurde der Fall als "Vending Machine Tipover" bekannt. Davon inspiriert, waren es in der Folgezeit offensichtlich US-amerikanische Biologiestudenten, die spektakuläre Todesfälle sammelten und auf einer eigenen Webseite präsentierten - die Geburtsstunde der Darwin Awards.
Die zusammengetragenen Fälle wurden immer ausgefallener, einer der bekanntesten Fälle trug sich folgendermaßen zu: Die Polizei in Arizona fand an einer Straße Wrackteile, die von einem Flugzeugabsturz herrühren hätten können. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass es sich um ein Auto handelte - es konnte sich nur niemand erklären, warum es dieses so zerlegt hatte. Weitere Ermittlungen zeigten, dass der Fahrer offensichtlich ein Flugzeugtriebwerk auf seinen Wagen montiert hatte, von dessen Hilfe er sich ein schnelleres Vorankommen versprach. Sein Wunsch wurde erfüllt: Er erreichte eine Geschwindigkeit von über 450 km/h. Etwa vier Kilometer lang ging das auf gerader Strecke gut, bevor das Auto abhob und nach zwei Kilometern an einem Felsen zerschellte. Vom Fahrer fand man lediglich noch einige Zahn- und Knochensplitter sowie Haare. Und das Beste an dieser Geschichte? Sie stimmt nicht.
Dieser Fall zeigt das Problem der Darwin
Awards:
| Quelle: WEB.DE - Der Tod hat seinen Preis - den Darwin Award |