Das kommt darauf an ... wie ein Aufenthalt auf der Insel orgnaisiert wird, wieviele Personen davon leben sollen und wie die Ansprüche sind.
Das Angebot an derzeit tausendfach leerstehenden Wohnungen ist im Süden größer als im Norden. Allerdings stellen sich die Vermieter im Süden Renditen vor, die der einer Vermietung an Touristen nahe kommt. Der Norden ist da etwas mehr auf dem Boden der Realität.
Falls die Verpflegung mehrheitlich in Restaurants eingenommen werden soll oder muss, dürfte auch der Süden mehr abverlangen. Im Norden gibt es viele Einheimischenlokale mit Speisekarte auf der Tafel oder nur "vorgebetet", die bei gutem Essen noch erschwinglich sind. Das gilt natürlich nicht pauschal, aber Mundpropaganda und Erfahrung nach einer gewissen Zeit, lassen einen die richtigen Adressen finden. Solche Lokale sind wegen des stärkeren Tourismus im Süden seltener zu finden, aber es gibt sie auch.
Du siehst, es ist nicht leicht, deine Frage zu beantworten, weil so viele Variable zu beachten sind. Aber die 1.200,- Euro, die ich in einem früheren Post als Beispiel genannt hatte, lassen keinen gehobenen Lebensstandard zu, nicht einmal für eine Einzelperson. Der Süden und Süd-Westen ist überwiegend durch die Tourismusbranche bestimmt, der Norden und Nord-Osten eher durch Gewerbe, Handel und Finanzunternehmen. Natürlich gibt es alle Branchen überall auf der Insel, aber in unterschiedlicher Dichte und damit Anzahl Stellen.
Ich würde mir zuerst eine Vorstellung entwickeln wie ich mindestens leben und arbeiten möchte (Arbeitszeit, Entfernung zum Arbeitsplatz, Miete, Nebenkosten, Hoobys) und dann annähernd ermitteln was meine Vorstellungen auf TF voraussichtlich kosten (Makler, Insertionen in der Megawelle und anderen Medien; Lebenshaltungskosten sind mindestens so hoch wie in D). Damit habe ich auch schon als Ergebnis, was ich mindestens an Einkommen haben muss, netto natürlich. Als nächstes muss ich mir überlegen, was ich als Arbeitsleistung anbieten kann (die Analyse muss aber ehrlich und nicht "Wolkenkukuksheim" sein) und nach Offerten Ausschau halten (wiederum in den Medien und eventuell durch Herumfragen, auch hier im Forum). Einstellungen bei einem einheimischen Unternehmen geschehen häufig nach Zufall und Nasenfaktor, was heißt, man muss dort vorstellig werden. Nur bei Mangelberufen werden auch Ferneinstellungen versucht. Selbst der Loro Puarque lädt Anwärter als Tierpfleger zur Vorstellung nach hier ein und entscheidet erst nach einer Probe. Unternehmen mit spanischem (península) Bezug greifen wohl eher auf Festland-Ressourcen zurück.
Ich "eiere" um das Thema herum, weil es keine eindeutige Aussage = xy Euro geben kann. Doch hoffe ich, dass die Ausführungen beim Entscheidungsprozess helfen, sonst hätte ich mich kürzer gefasst.
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