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Alt 08.03.2008, 15:30
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Meinungsfreiheit ist ein zweischneidiges Schwert. Meinungsfreiheit bedeutet nicht nur, das jeder seine Meinung kundtun darf, es bedeutet auch die Meinung anderer zu akzeptieren. Ziemlich nachdenklich stimmt mich, dass jemand, der bei jeder sich bietenden Gelegenheit in bisher amüsanter bis sarkastischer Form sich zu wehren wusste, in letzter Zeit seine eigene Meinung weit über die anderer stellt. Sich sozusagen selbst zu einem Zensor über die Meinung anderer erhoben hat. Und das mit der Begründung der Meinungsfreiheit.
Als der Thread "vergessene Interpreten" plötzlich in eine völlig andere Richtung expandierte sah ich das mit sehr grossem Erstaunen. Und das ich jetzt sozusagen mit meiner Antwort das alles mitverschuldet haben soll erstaunt mich noch mehr. Mein Posting, und auch andere vorhergehende Postings anderer Forenmitglieder, hatte nichts aber auch rein garnichts mit dieser ausgeuferten, unangebrachten Antwort zu tun. Es ist aus meiner Sicht schade, dass es Diskussionen um die Qualität bestimmter Beiträge gibt, es steht jedoch ausser Frage, dass es nicht sein kann die eigene Meinung laut polternd und verbal um sich schlagend als das Mass aller Dinge festzulegen. Die Grenze der Meinungfreiheit war, m.E, an dem Punkt schon überschritten. Und da bleibt es leider nicht aus, dass Mods und Admins dann zur Tat schreiten müssen. Schade aber wahr. Vielleicht sollte ja der "Vertreter der eigenen Meinungsfreiheit" sich selbst mal kritisch auf Verträglichkeit überprüfen. Und sich vielleicht auch der FSK unterwerfen. Der "FSK eigene Meinungsfreiheit und Meinungsakzeptanz anderer". Wäre zumindest ein Anfang. Gruss Gunnar.